Moto2: Schrötter blickt positiv auf die Vorsaison

Marcel Schrötter fuhr beim finalen Wintertest der Moto2 die 15. schnellste Zeit. Trotz der Platzierung gab sich der einzig verbliebene Deutsche in der mittleren WM-Klasse positiv gestimmt.

Schrötter konnte sich vom ersten auf den zweiten Tag um knapp sechs Zehntelsekunden steigern und sein Gefühl mit der Kalex verbessern. Am Ende stand bei ihm eine 1:42,639 auf der Uhr. “Wir sind mit den Tests ganz gut in die Saison gestartet.” blickte Schrötter auf die Vorsaison zurück. “Sicherlich herrschten nicht die einfachsten Bedingungen. Der erste Test in Valencia war extrem kalt und wir hatten nur eineinhalb Tage zur Verfügung. Der letzte Test in Jerez war auch nicht optimal vom Wetter her, obwohl wir mehr zum Fahren gekommen sind. Und jetzt konnten wir wieder nur eineinhalb Tage testen.

Dennoch, für die wenige Zeit, die wir gefahren sind und für die schwierigen Bedingungen, war es positiv. Auch wenn wir den Test hier nicht auf einer optimalen Position abgeschlossen haben, sind wir von der Spitze nicht weit weg. Natürlich wäre ich gern weiter vorne dabei gewesen, aber vor allem gestern bei wechselhaftem Wetter, musste man den richtigen Zeitpunkt treffen, um mit neuen Reifen rauszugehen. Sicher wären wir dann weiter vorn, denn ab gestern Mittag ging es mehr vorwärts und ich hatte ein besseres Gefühl. Ich wäre gern am letzten Tag noch gefahren, weil ich weiß, dass ich hätte noch nachlegen können. Für mein Selbstvertrauen wäre es gut gewesen. Im Großen und Ganzen allerdings war es eine positive Vorsaison, wir hatten keine Stürze zu verzeichnen und das Motorrad funktioniert sehr gut. In Katar wird sicherlich einiges anders ausschauen. Normalerweise bin ich dort ganz gut dabei. Ich freu mich, dass es endlich losgeht.”

 

Text: Dominik Lack

Foto: Intact GP

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