Moto2-News: Lüthi – Heilungsprozess länger als gedacht

Tom Lüthi ist beim letzten Rennwochenende des Jahres nicht im Sattel seiner Moto2-Maschine, dafür aber häufig als Chauffeur auf der Service-Road zu sehen. Grund dafür ist der gebrochene Fuß des Schweizers, der ihn in Sepang abrupt aus dem Titelkampf warf.

In einem Statement spricht der 125ccm-Weltmeister von 2005 über seine Verletzung:

“Es ist ziemlich hart die Jungs fahren zu sehen und selbst nicht auf dem Bike sein zu können. Gut, ich habe jetzt diese Verletzung, aber es wird immer besser. Ich brauche einfach etwas Zeit.”

Auf die Frage, ob er zumindest eine Ausfahrt auf seinem MotoGP-Bike für 2018 unternehmen wird, hatte Lüthi eine klare Antwort: “Diese Woche ist das auf keinen Fall möglich. Ich werde mit meinem Team beim Test sein und ein bisschen Theorie ausprobieren, aber momentan habe ich echt keine Chance zu fahren. Ich muss schauen wie schnell die Verletzung heilen kann und dann werden wir einen Plan machen.” 

Die Heilungsphase wird sich nach Aussagen der behandelnden Ärzte noch etwas ziehen. Vier bis sechs Wochen soll Lüthi noch auf Krücken gehen. Selbst gibt sich Lüthi realistisch: “Dieses Jahr wird es also schwierig mit dem Fahren. Das wird erst nächstes Jahr wieder möglich sein.”

 

Text: Dominik Lack

Foto: Dominik Lack

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