Moto2: Martin wagt den Aufstieg

Jorge Martin fährt ab nächstem Jahr in der Moto2-Klasse. Dies gab der Spanier heute bekannt.

Martin, der derzeit WM-Rang zwei in der Moto3-Klasse bekleidet, wird in der mittleren WM-Kategorie eine KTM bei Aki Ajo pilotieren. Der Vertrag läuft über zwei Saisons. Für den Spanier ist es eine Rückkehr, denn mit KTM war er auch in der Vergangenheit schon erfolgreich: 2014 gewann er den Red Bull-Rookies-Cup. Martin nimmt damit den Platz von Miguel Oliveira ein, der sich in die MotoGP-Klasse verabschiedet hat. 

“Ich denke, dass dies ein wichtiger Schritt in meiner Karriere ist und ich bin froh, zu dieser Einigung mit Red Bull und KTM gekommen zu sein” so Martin. “Es ist so eine erfolgreiche Marke und ich kann es gar nicht erwarten, die Arbeit im Winter zu beginnen und nächste Saison anzugreifen. Ich möchte in meinem ersten Jahr so viel wie möglich lernen und mich im zweiten Jahr an die Spitze kämpfen. Natürlich habe ich aus dem Red Bull Rookies Cup noch gute Erinnerungen an KTM. Ich hoffe, dass wir so gute Resultate zusammen erzielen werden wie damals.”

Auch Pit Beirer, Sport-Direktor bei KTM zeigte sich über die Vertragsunterzeichnung erfreut: “Wir sind stolz und froh, diesen Fahrer wieder zu haben! Er ist im Red Bull Rookies Cup aufgewachsen und ich glaube nun ist unsere Philosophie klar. Jorge in der Moto2 zu haben bedeutet einen weiteren Meilenstein für uns, da er eines der aufstrebenden Talente im Paddock ist. Das unterstreicht, wie viel wir hier reinstecken.” Gleichzeitig betonte Beirer die Bemühungen von KTM, junge Fahrer von klein auf zu begleiten. Eine eben solche Entwicklung haben bereits besagter Oliveira und auch ex-Moto3-Weltmeister Brad Binder hinter sich, die in die höheren Klassen aufsteigen konnten. 

Für Martin soll zunächst jedoch noch der Triumph in der Moto3-Klasse her: Drei Rennen konnte er bisher in dieser Saison gewinnen und kämpft jedes Wochenende um den Sieg. Allerdings ist die WM stark umkämpft und mit Marco Bezzecchi (Italien) und Fabio di Giannantonio (Italien) hat Martin zwei harte Konkurrenten. 

 

Text: Dominik Lack

Foto: Red Bull KTM Ajo

 

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