Katar-Test: Intact – Mit „Folgasss“ Richtung Saisonauftakt

 
Den deutschen Rennsportfans bot sich heute ein hoffnungsfrohes Bild, als die finalen Sessions der Moto2 beim Katar-Test begannen. In allen drei Sitzungen zeigte sich Jonas Folger unter den Schnellsten und führte gemeinsam mit Marcel Schrötter die erste Session des Tages an.


Für das Dynavolt Intact GP Team aus Memmingen ging somit eine erfolgreiche Vorsaison zu Ende. Teamzuwachs Jonas Folger war in den vergangenen drei Tagen auf dem Losail International Circuit sehr konstant und glänzte mit einer starken Performance und Topplatzierungen in den gewerteten Rundenzeiten.

In der ersten Moto2-Session am Sonntag absolvierte der Mühldorfer nur acht Runden auf der Strecke und eroberte sich mit 1:59.894 sec die Führung. In der nachfolgenden Sitzung fuhr der 22-Jährige eine Rennsimulation und wurde Drittschnellster. „Wir sind heute einen Long-Run gefahren, um zu sehen wie wir von der Konstanz her dastehen. Bei den kleinen Turns mit vier, fünf Runden lagen meine Zeiten immer ziemlich eng beieinander, daher haben wir entschieden, zu schauen, wie es bei rund 15 Runden ist. Das hat super funktioniert,“ berichtete der Kalex-Pilot. „Unsere Pace ist gut, was sehr wichtig ist für nächste Woche. Wir wissen immer, in welche Richtung wir arbeiten müssen. Das wird auch für das Rennwochenende sehr nützlich sein.“ In der letzten Session fuhr Folger seine schnellste Zeit des Tests und kann mit 0,247 sec Rückstand auf Lowes und Rang drei in den kombinierten Zeiten, gut vorbereitet in Richtung Rennwochenende blicken.

Teamkollege Sandro Cortese tat sich anfangs des Testes noch schwer und blieb oftmals deutlich hinter Folger. Am dritten Tag gelang es dem Berkheimer sich jedoch deutlich zu verbessern und ebenfalls eine Rundenzeit unter der 2:00 Minutenmarke zu fahren. Mit weniger als drei Zehnteln Rückstand auf Folger und 1:59.927 sec erreichte Cortese den siebten Platz im Gesamtklassement. „Wir haben einen guten Fortschritt nach vorn gemacht,“ fasste der 26-Jährige zusammen.  „Die letzten drei Tage waren für uns sehr zäh und mühsam, um überhaupt auf einen grünen Zweig zu kommen. Heute haben wir eine Lösung gefunden. So können wir mit einem beruhigenderen Gefühl in die Saison starten. Nächste Woche zählt es. Wir haben endlich bewiesen, dass es geht. Wir haben wirklich hart gearbeitet, um dort zu sein.“

 

 
Fotos: Dynavolt Intact GP
 

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