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Moto 2: Sandro Cortese rettet zwei Punkte in Frankreich


Sandro Cortese überquerte im Grand Prix de France nach einem schweren Wochenende als 14ter die Ziellinie. Er nimmt zwei Punkte mit nach Hause und hat jetzt ein paar Tage zu Hause Zeit, um neue Energie zu tanken und sich sowohl körperlich als auch mental auf den nächsten Angriff im italienischen Mugello vorzubereiten.



Am Rennsonntag in Le Mans begrüßte ein strahlend blauer Himmel die vielen französischen Fans und die MotoGP-Teilnehmer. Als zur Mittagszeit der fünfte Moto2-Lauf der Saison gestartet wurde, hieß es für Sandro Cortese, von Position 18 aus um ein bestmögliches Ergebnis zu fighten.

Allerdings hatte er bereits das gesamte Wochenende seine Mühe, einen Rhythmus zu finden. Ein harter Sturz am Samstag kostete Selbstvertrauen und Zeit, um mehr wichtige Runden auf dem Bugatti Circuit zu drehen.

Somit war der 14. Platz im Großen Preis von Frankreich und die zwei gewonnen Punkte eine kleine Versöhnung, auch wenn die derzeitige Performance nicht den Erwartungen des Moto3-Weltmeisters aus dem Jahr 2012 und denen seines Dynavolt Intact GP-Teams entspricht.

Nachdem er in einer Vierergruppe gegen Anthony West, Randy Krummenacher und Marcel Schrötter zurückstecken musste, sagte ein enttäuschter Sandro Cortese:
„Ich bin gar nicht zufrieden mit dem ganzen Wochenende. Es sind immer wieder ein paar kleinere Dinge gewesen, dann hatte ich einen schweren Sturz. Das hat uns überhaupt nicht in den Rhythmus gebracht. Wir müssen jetzt einfach nach vorne schauen, so schwer das auch im Moment für uns ist. Das Ergebnis liegt weit hinter unseren Erwartungen.”

Der 25-Jährige mit italienischen Wurzeln bleibt weiter fokussiert. Er wird alles versuchen, um in zwei Wochen in Mugello vom 29. bis 31. Mai, den Weg aus dem momentanen Tief herauszufinden:
„Wir müssen jetzt ruhig bleiben und genauso hart arbeiten wie bisher und alles geben, damit wir in Mugello weiter vorne sind. Das heißt, niemals aufgeben!”

„Es war ein schwieriges Wochenende,” lautete das Fazit vom Technischen Direktor und Teamchef Jürgen Lingg. „Schade, dass Sandro in den letzten Runden die Duelle in seiner Gruppe verloren hat. Der elfte Platz wäre theoretisch in Reichweite gewesen. Er hatte am Samstagmorgen einen brutalen Sturz und wir sind insgesamt relativ wenige Runden zum Fahren gekommen. Hinzu kamen ein paar technische Probleme. Vom Setup her war es aber gar nicht so schlecht. Wir müssen jetzt weiter arbeiten und uns auf Mugello konzentrieren.”






Text  und Fotos: Intact GP

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