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Manx GP: Neesom gewinnt zwischenfallreiches SuperTwin-Rennen



Das SuperTwin-Lightweight-Rennen war von Zwischenfällen durchzogen. James Neesoms Sieg war am Schluss nicht mehr in Gefahr.

Dabei waren die Bedingungen auf der Isle of Man nahezu perfekt. Hodson war der erste auf der Strecke, und gab in der Hoffnung Gas, die Probleme vom Vorrennen hinter sich lassen zu können. Phil McGurk sollte eigentlich hinter ihm ins Rennen gehen, musste seinen Start allerdings kurzfristig absagen. So war Stuart Garton zwanzig Sekunden hinter Hodson Zweiter auf dem TT-Kurs.
James Neesom, der zuvor im Junior Rennen bei Sulby mit Krämpfen aufgegeben hatte, war erster beim Zeitenmesspunkt Glen Helen 0,5 Sekunden vor Andrew Farrell. Zusammen mit Gary Gittins, und Hodson blieben das bis Ballaugh die Top 4. Nur Hodson kletterte zum Ende der ersten Runde auf Rang 2. Fünfter war Ben Rea, der Newcomer C-Sieger des Vorjahres.

Neesoms 111,402 mph gab ihm bei der Haupttribüne eine kleine Führung vor Hodson (111,336), Farrell (111,135), Rea (110,057) und Gittins auf der “Family and Friends”-Suzuki. Der Zweitplatzierte holte sich die erste Position bei Glen Helen und hatte schon eine 6 Sekunden-Führung bei Bungalow, als die News kamen, dass er bei Hillberry ohne Sprit ausgerollt sei. Für Hodson ging also die Pechsträhne nach dem verkorksten Boxenstopp im Junior-Rennen weiter.

Gittins entschied sich, auch nach der zweiten Runde nicht die Box anzusteuern, was ihn mit 49 Sekunden vor James Neesom auf den ersten Platz brachte. Dieser befand sich vierzehn Sekunden vor Farrell auf drei. Der Newcomer B-Sieger Dean Osborne fuhr zu diesem Zeitpunkt auf der fünften Position. Am Ende der dritten Runde fuhr der Führende mit 27 Sekunden Vorsprung in die Box, aber dann wurde vermeldet, dass er auf seiner letzten Runde bei Ballagarey gestürzt sei. Er war bei Bewusstsein und wurde noch an der Strecke medizinisch versorgt.

Anschließend befand sich James Neesom in einer komfortablen Situation. Er ließ im Ziel Andrew Farrel über zwanzig Sekunden hinter sich und fuhr zum Schluss eine 110,118. Den letzten Podestplatz ergatterte Callum Collister, der 2013er Newcomer B-Gewinner.

Lightweight:
Am Start des Rennens kam Dave Corlett mit 1,6 Sekunden vor Jordan und Gavin Lupton bei Glen Helen an, aber am Ende der ersten Runde war dann Mick Jordan vorn. Er fuhr eine 105,105 mph-Runde vor Lupton (104,423 mph) und Rikki McGovern (103,334 mph).

Am Ende der zweiten Runde (106,862 mph) kam er an die Box mit einem 6 Sekunden-Vorsprung auf Lupton und Dan Hobson. Dave Taylor, der Vierter war, blieb draußen und übernahm den ersten Platz mit 12 Sekunden vor Jordan. Taylor kam deswegen nach Runde 3 rein, war dabei jedoch etwas überambitioniert und kassierte eine 30 Sekunden-Strafe wegen Überschreitung des Boxen-Speedlimits. An der Spitze des Feldes fand unterdessen ein großartiger Kampf um den Sieg zwischen Lupton und Jordan statt. Ersterer war in der letzten Runde bei Glen Helen mit 0,4 Sekunden vorn. Bei Ballaugh wendete Jordan jedoch das Blatt und eroberte den Sieg mit 10 Sekunden vor Lupton und Hobson.


Text: Dominik Lack, Isle of Man TT Press Office

Fotos: Isle of Mann TT Press Office

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