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Manx-GP: Hodson und Lawson bestimmen das Geschehen

Am Montag begannen auf der Isle of Man auch die Qualifyings zum Manx Grand Prix. Mit Rob Hodson und Andy Lawson kristallisierten sich schnell die beiden Topfavoriten heraus.


Nach dem ersten Tag lagen Rob Hodson (Senior Klasse), Billy Redmayne (Newcomer A), Gavin Lupton (Lightweight) und  Andrew Farrell (Supertwin) auf den ersten Plätzen der Zeitenliste.

Die Sessions am Dienstag begannen um 18:35 für die SuperTwin-, Lightweight- und Newcomer B/C-Piloten. Rob Hodson bestätigte seine gute Form vom vergangenen Tag und fuhr auf seiner Kawasaki bei den SuperTwins die schnellste Zeit (109,251mph) vor Gary Gittins und James Neesom. Dean Osborne war mit 104,537mph der schnellste Pilot der Newcomer B. In der Lightweight-Wertung konnten genau sieben Fahrer eine Runde mit durchschnittlich über 100mph fahren. Am schnellsten war der einheimische Adam Jones (101,807mph) knapp vor dem Iren Mick Jordan (101.794mph) und Rikki McGovern (101.518). 

In der zweiten Session des Abends machte Andy Lawson auf Suzuki seine Ambitionen auf den Rennsieg deutlich. Der Schotte fuhr mit 116,332mph die schnellste Runde des Tages in der Senior-Klasse und auch Andrew Soar (114.128mph) und Paul Smyth (113.068mph) konnten ein gutes Tempo vorlegen. Lawsons Hauptkonkurrent Hodson blieb auf Platz 2 dicht hinter ihm.

Hodson toppte jedoch die Junior-Kategorie mit 116.144mph vor James Neesom (114.095mph) und Stephen Harper, während Shane Egan in der Newcomers A zeigte, dass er der Mann ist, den es zu schlagen gilt. Billy Redmayne (110.893mph) und Malachi Mitchell-Thomas (110.494mph) fuhren Das Newcomers A Rennen, das am Montag, dem 25.August stattfindet, wird also sehr hart umkämpft sein. 

Leider gab es an den beiden Qualifying-Tagen bereits einige schwere Stürze, unter anderem von Stephen Carr, der mit Verdacht auf eine Knöchelverletzung ins Krankenhaus geflogen wurde. Bei Neil Chadwick wurde ein gebrochenes Schlüsselbein diagnostiziert, Marc Livesey wurde mit Schulter-und Rippenverletzungen eingeliefert und bei Newcomer Frederic Besnard wurden nach seinem Sturz bei Sarah´s Cottage Kopfverletzungen festgestellt. 

Update:
Besonders traurige Nachrichten ereilten uns am Mittwoch von der Isle of Man. Es wurde bekannt gegeben, dass Stephen McIlvenna am Vortag im Qualifying zum Manx GP tödlich verunglückte. Der 39-Jährige aus Randalstown in Nordirland erlag seinen Verletzungen bei einem Sturz in den Bergabschnitten. McIlvenna galt als erfahrener Pilot. Er startete 2005 zum ersten Mal beim Manx Grand Prix und gewann 2009 das Junior-Rennen. Er fuhr auch 2010 im Rahmen der TT mit. Das Team von Racetrack-News möchte an dieser Stelle der Familie und Freunden von Stephen McIlvenna sein tiefstes Beileid aussprechen. 





Text: Dominik Lack, Isle of Man TT Press Office

Fotos: Isle of Mann TT Press Office

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