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Macau GP 2017: Horrorcrash kürt Glenn Irwin vorzeitig zum Sieger

Der 51. Macau Motorcycle Grand Prix 2017 endete vorzeitig mit einem Horrorcrash. Glenn Irwin (#4) geht als Sieger hervor, gefolgt von Peter Hickman (#1) und Michael Rutter (#2).

Das Ende der Rennsaison hat man sich anders vorgestellt. Der Motorrad Grand Prix 2017 in Macau musste vorzeitig nach der sechsten Rennrunde wegen eines schweren Sturze von Daniel Hegarty (#8) in der Fisherman’s Bend Kurve abgebrochen werden. Wie es um den verunglückten Fahrer steht, ist bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht bekannt.

Von Beginn an duellierten sich Glenn Irwin und Vorjahres-Sieger Peter Hickman im Rennen um den Sieg. Nach einem sauberen Start setzte sich Irwin an die Spitze vor Martin Jessopp und Peter Hickman. Doch bereits in der nächsten Kurve überholte Hickmann BMW-Pilot Jessopp (#40) und Irwin und übernahm die Führung – zumindest bis Ende der ersten Runde, als Irwin in Fishermen’s erfolgreich sein Überholmanöver startet, fest entschlossen, diese Führung nicht mehr abzugeben. Bereits nach der ersten Runde verzeichneten Irwin und Hickman, der Irwin die ganze Zeit über im Nacken saß, einen Vorsprung von über einer Sekunde. Bis zum Zeitpunkt des Rennabbruchs vergrößerte sich dieser auf 8,6 Sekunden.

Aufgrund der bereits sinkenden Nachmittagssonne in Macau entschied die Rennleitung auf einen Neustart zu verzichten, da die Aufräumarbeiten an der Unfallstelle noch einiges an Zeit hätte in Anspruch genommen. Somit wurde Titelanwärter Glenn Irwin zum Sieger erklärt, vor Peter Hickman und Michael Rutter. Rang vier ging an Martin Jessopp vor Conor Cummins (#10).  Der Deutsche Didier Grams (#26) wurde zwölfter, TT-Pilot Horst Saiger (#22) kam auf Rang 21.

Sobald weitere Informationen vorliegen, wird dieser Artikel aktualisiert.

 

Foto: macau pressoffice
Text: Rowena Hinzmann

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