Lowes nach erster MotoGP-Ausfahrt erstaunt

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Sam Lowes hat einen zweitägigen Test in Misano hinter sich. Der Moto2-Pilot konnte am Mittwoch und Donnerstag auf dem Kurs an der Adria zum ersten Mal die MotoGP-Aprilia fahren, mit der er die nächste Saison bestreiten wird.

Mittwochmorgen fand das erste Outing des Briten mit der RS-GP statt. Zunächst legte er zwei Runden hin, in denen er die Carbonbremsen, das Elektronik-Paket, die Power des V4-Motors und die neuen Michelin-Reifen erstmalig kennenlernen durfte. Anschließend wurden die Runs länger und am Ende des Tages hatte Lowes 60 Runden gedreht. Am zweiten Tag spulte er 69 Runden ab.

Auch der Testfahrer Mike di Meglio war vor Ort, der sich weiter um die Entwicklung der Maschine kümmerte, nachdem die beiden offiziellen Fahrer Bautista und Bradl bei den letzten zwei GPs gute Resultate eingefahren hatten. An neuen Teilen brachte Aprilia hauptsächlich neue Chassis-Komponenten und Management-Strategien für die Elektronik.

Sam Lowes:

„Meine ersten Runden auf der Aprilia RS-GP waren eine Erfahrung, die ich nie vergessen werde. Als ich das Gas aufgedreht habe, war der Speed, den ich gefühlt habe unglaublich. Es war ein brillantes Gefühl. Im zweiten Run, habe ich bereits begonnen, die Power besser zu verwalten und ich habe versucht zu verstehen, wie ich daraus den besten Nutzen ziehen kann. Es gab viele neue Dinge zu entdecken und alles hat mich erstaunt. Das erste waren definitiv die Power und die Geschwindigkeit und dann die Karbon-Bremsen. Das dritte ist das Seamless-Getriebe, was wirklich fantastisch ist. Das vierte ist natürlich die Elektronik, mit der ich mich sofort gut gefühlt habe. 

Und dann hat mich die RS-GP mit ihrer Wendigkeit überrascht, die ich nicht erwartet hatte. Die Nacht vor dem Test war ich sehr nervös, weil ich mir vorgestellt hatte, dass es ein Bike ist, das viel schwerer zu fahren ist, aber das war es überhaupt nicht, obwohl bei einem MotoGP-Bike nichts einfach ist. Last but not least möchte ich betonen, wie wohl ich mich gefühlt habe, mit dem ganzen Team zu arbeiten.“

 

Text: Dominik Lack

Foto: Gresini Racing

 

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