LeMans-GP: Morbidelli hält dem Druck Stand

Franco Morbidelli gewann den Grand Prix von Frankreich auf eine beeindruckende Weise. Der Italiener hielt dem Druck von Francesco Bagnaia Stand und gewann das vierte von fünf Rennen.

Als die roten Lichter ausgingen war es Tom Lüthi, der von der Pole Position am besten startete. Der Schweizer übernahm die Führung, konnte diese aber nur bis zum Ende der ersten Runde behalten, als er von Franco Morbidelli überholt wurde. Auf Platz drei reihte sich zuerst Pecco Bagnaia ein, der seinen Platz allerdings an Alex Marquez abgeben musste. Enttäuschend endete das Rennen für Luca Marini. Der Italiener, der schon im Warm Up gestürzt war, crashte in Runde 1. Ebenfalls zu Sturz kam kurz darauf Jorge Navarro.

Vorn lieferten sich Lüthi und Morbidelli einen unterhaltsamen Kampf. Dabei kam es zu einigen harten Manövern und Lüthi wurde in eine Umlaufbahn geschickt. Danach fand er sich auf Platz vier hinter Bagnaia wieder. Für das Forward-Racing-Team gestaltete sich das Rennen derweil zu einem Desaster, nachdem mit Lorenzo Baldassarri auch der zweite Fahrer stürzte. Ein weiterer Italiener der zum gleichen Zeitpunkt stürzte war Stefano Manzi.

Morbidelli versuchte an der Spitze eine Lücke zum neuen Verfolger Bagnaia aufzufahren, was ihm jedoch nicht so recht gelang, da sein Landsmann die Pace nach einigen Runden mitgehen konnte.  Die beiden lieferten sich ein Nervenduell der besonderen Art, da der Abstand von Sektor zu Sektor pendelte. Am Ende ließ sich Morbidelli aber nicht einschüchtern und gewann das Rennen. Tom Lüthi, der nach langen Versuchen einen Weg vorbei an Alex Marquez fand, fuhr als Dritter auf das Podium.

Schrötter kämpfte zuerst mit Teamkollege Sandro Cortese und Takaaki Nakagami um die letzten Top 10-Ränge. Im Rennverlauf konnte sich Nakagami jedoch abkoppeln und fuhr Platz sieben  ein. Schrötter wurde im Ziel 12., Cortese 14.

Die Ergebnisse gibt es HIER

 

Text: Dominik Lack

Foto: Marc VDS

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