LeMans-GP: Mir gewinnt Sturzrennen

Joan Mir siegte in einem von Stürzen durchzogenen Moto3-Lauf in LeMans vor Aron Canet und Fabio Di Gianantonio.

Das Rennen begann mit einer äußerst skurrilen Szene, als in Runde zwei die Hälfte des Feldes auf einer Ölspur in Kurve 6 ausrutschte. Die rote Flagge wurde geschwenkt und der Lauf abgebrochen. Beim Neustart war es Polesetter Jorge Martin, der am besten wegkam. Der Spanier wurde allerdings schnell von Romano Fenati abgelöst. Ebenfalls einen guten Start erwischte Niccolo Antonelli, der in die Spitzengruppe vordringen konnte. Für den Italiener ging das Rennen dann aber nicht lang. Bereits Ende der ersten Runde stürzte er. 

Vorn versuchte Fenati sich abzusetzen und zog die Pace an. Martin versuchte verzweifelt zu folgen, übernahm sich dabei aber. Er stürzte per Highsider. Anschließend machte sich WM-Leader Joan Mir an die Verfolgung Fenatis. Der Leopard-Pilot machte stetig Boden gut und konnte den Abstand verringern. Die Jagd nach Platz eins war bei noch neun zu fahrenden Runden beendet, als auch Fenati ausrutschte.

Mir übernahm damit die Führung und fand sich mit einem satten Vorsprung von 3,5 Sekunden auf Platz eins wieder. In der Verfolgergruppe kämpften zehn Piloten um die letzten beiden Podiumsplatzierungen. Nach harten Überholmanövern gingen Aron Canet und Fabio DiGianantonio als Sieger der Gruppe hervor. Die beiden machten das Podium hinter dem sicheren Sieger Mir komplett. 

Dahinter folgten Marcos Ramirez, Juanfran Guevara, Enea Bastianini, Jules Danilo und Andrea Migno. Bo Bendsneyder und Danny Kent rundeten die Top 10 ab. Ein Fahrer, der sich bis in die letzte Runden Podiumschancen ausmalte, war Darryn Binder. Der Südafrikaner übertrieb es jedoch erneut und rutschte über das Vorderrad aus. Philipp Öttl quälte sich auf Platz 21.

Die Ergebnisse gibt es HIER

 

Text: Dominik Lack

Foto: Leopard Racing

 

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