Le Mans-GP: Stimmen vom Podium

Marc Marquez gewann das Rennen von Frankreich in beeindruckender Weise. Der Weltmeister ließ nicht locker und behauptete sich, obwohl Danilo Petrucci und Valentino Rossi bis kurz vor Schluss Druck machten. Das sind die Stimmen der Top 3:

Valentino Rossi (P3): “Man muss konzentriert bleiben”

Wir haben seit gestern gut gerarbeitet. Ich war nach dem Qualifying ziemlich pessimistisch, aber wir haben zwei oder drei Änderungen an der Balance des Motorrades vorgenommen, die mir mehr Grip gaben und durch die ich beim Beschleunigen weniger verlor. Schon heute morgen im Warm Up war ich nicht schlecht, also dachte ich, ich kann auch ein gutes Rennen fahren. Aus der dritten Reihe zu starten ist aber immer schwierig. Man muss konzentriert bleiben. Allerdings hatte ich einen super Start und gleich von der ersten Runde an konnte ich überholen und war in der richtigen Gruppe. Die andere positive Sache ist, dass ich auch nach der Runde schnell war, gute Rundenzeiten gefahren bin und eine gute Pace hatte. Das ist sehr wichtig. Ich hoffe, dass wir so stark weiterarbeiten können wie wir das heute gemacht haben, um das Bike weiter zu verbessern.”

Danilo Petrucci (P2): “haben einen guten Job gemacht”

“Das war ein großartiger Sonntag! Ich bin am Start nicht gut weggekommen, habe es aber von der ersten Runde geschafft, mit der Spitzengruppe mitzuhalten. Ich hatte eine tolle Pace und habe mich wohl gefühlt. Wir haben dieses Wochenende einen guten Job gemacht. Ich freue mich, dass ich dem Team so eine Genugtuung bereiten konnte.”

 

Marc Marquez (P1):  “Anfang des Rennens war schwierig”

“Ich bin über diesen Sieg hier in Le Mans besonders happy, da es eine der schwierigsten Strecken für uns ist. Heute war ich der einzige mit einem harten Hinterreifen und das hat mich etwas anders an das Rennen herangehen lassen. Ich wusste nämlich, dass es ein bisschen mehr Zeit brauchen würde, die richtige Temperatur zu erreichen. Im WarmUp hatte ich aber die Chance herauszufinden, dass wenn der Reifen einmal da ist, er sehr konstant ist. Ich konnte einen guten Rhythmus gehen. Um ehrlich zu sein war es am Anfang des Rennens etwas schwierig: Zarco hat mich in der zweiten Kurve berührt und ich ging etwas weit. Dann ist Iannone gestürzt und hat mich fast berührt. Ich habe also noch mehr Positionen verloren. Ich entschied mich dann dazu, etwas herunterzukommen. 

Als ich gesehen habe, wie Dovi und Johann ausschieden, hat sich meine Rennstrategie wieder etwas geändert. Irgendwann hatte ich einen heftigen Rutscher in Turn 3, wo ich schon im FP3 gestürzt war und deshalb eigentlich extrem vorsichtig dort war. Ich denke das hat mir in dem Moment geholfen den Crash zu verhindern. Ich durchlebe gerade eine sehr schöne Phase mit meinem Bike und wenn man sich so fühlt, arbeitet man auch besser: Man fährt besser und das Bike funktioniert besser. Natürlich ist es eine sehr lange Saison und es werden nicht alle Rennen gleich laufen. Deshalb versuchen wir einfach hieraus viel mitzunehmen.”

 

Text: Dominik Lack

Foto: MotoGP.com

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