Le Mans: Folger “lief Gefahr erneut zu stürzen”

 Folger_MO2_LeMans16_FGlaenzel__4500

Nachdem bereits Dynavolt Intact GP Pilot Sandro Cortese das Training und auch den Start beim Grand Prix in Le Mans verletzungsbedingt absagen musste, lief es auch bei Teamkollege Jonas Folger nicht so positiv wie erhofft. Glücklicherweise bremsten den 22-jährigen keine  gesundheitlichen Gründe aus, obwohl Folger im Qualifying mehrfach stürzte.

Probleme mit dem Vorderrad sorgten für Unsicherheit bei dem Deutschen. Obwohl Jonas Folger seine Rundenzeiten stetig verbessern und zum Polesetter Tom Lüthi aufschließen konnte, reichte es diesmal nur für den achten Startplatz. “Wir haben am Morgen eine Änderung am Gabel-Setting probiert. Ich bin ganz easy gefahren und mit wenig Speed in die Kurve, als mir ohne Vorwarnung das Vorderrad einklappte. Auch am Anfang des Qualifying bin ich gestürzt. Nach diesem Sturz konnte ich einen weiteren gerade so abfangen. Ich muss sagen, dass ich dann auch etwas das Vertrauen verloren habe,” berichtete Jonas Folger nach der sturzreichen Session.

“In Le Mans ist es schwierig, ein Gefühl für die Front aufzubauen. Ich glaube, ich bin nicht der Einzige mit diesem Problem, auch Johann (Zarco) und Sam (Lowes) sind gestürzt. Das ist nicht einfach, aber wir haben alle die gleichen Bedingungen. Wir sind zwar schnell, jedoch immer in Sturzgefahr. In dieser Hinsicht müssen wir jetzt schauen und arbeiten, um uns zu verbessern. Das Motorrad war ziemlich zerstört. Ich muss mich beim Team bedanken, dass sie es so zügig wieder hergerichtet haben. Das war echt eine starke Leistung. Aber leider hat es nicht für mehr gereicht.”


Text: Doreen Müller

Foto: IntactGP

Tags:, , , ,

Trackback von deiner Website.

Kommentieren