KTM Duke Battle in Hockenheim

Nachdem ich am Lausitzring gestürzt war, stand als nächstes die Duke Battle auf dem Plan. Da der Hockenheimring für mich Neuland war, fuhren wir schon am Donnerstag los um Freitags zu trainieren. Der Tag verlief für mich bis auf einen Zwischenfall mit der Schaltung recht gut. Ich konnte mich an die Strecke gewöhnen und eine brauchbare Linie finden.

Am Samstagmorgen begann das freie Training erst um 10:00, sodass ich ausschlafen konnte. Das Training lief nicht besonders gut, da ich nicht so gute Zeiten fahren konnte. Vor dem Qualifying zogen wir nochmal frische Reifen auf und siehe da: 5. Platz im Zeittraining. Ich war zufrieden und ging zuversichtlich ins Rennen. Ich startete wie immer relativ schlecht, war aber in der Parabolika wieder bei Markus und Wolle angelangt. Nachdem ich aufgrund meines Gewichtvorteils auf der Start / Zielgeraden leicht an Markus vorbeifahren konnte, machte Wolle es mir ziemlich schwer. Ich versuchte ihn auf der Parabolika zu überholen, was mir dann endlich auch gelang. Dann kam er aber auf der Bremse wieder neben mich, sodass er wieder vor mir war. Das gleiche Spiel vor der Sachs-Kurve. Ich versuchte es dann wieder auf der Parabolika, machte mich aber diesmal breiter und damit war ich dann endgültig vorbei. Dann fuhr ich meine Runden und kämpfte mich langsam an den Alex heran, der auf der vierten Position lag. Ich überholte ihn in der letzten Runde am Eingang ins Motodrom und hatte somit mein Ziel in die Top 5 zu fahren erreicht.

Am nächsten Tag startete ich dann so schlecht ins Rennen, dass ich gleich mal eine Sekunde auf den vorletzten verlor. Mit einer gehörigen Portion Wut im Bauch bremste ich mich am Ende der Parabolika dann an drei Leuten vorbei und startete wieder meine Aufholjagd. In diesem Rennen hatte Markus einen Bomben-Start, sodass ich diesmal zuerst an Wolle vorbei musste, der es mir wieder sehr schwer machte. Ich überholte dann noch Markus in der Rechtskurve vor der Mercedes-Tribüne aber noch weiter nach vorne ging dann leider nichts mehr. Mein Ziel in die Top 5 zu fahren habe ich wieder erreicht, zufrieden war ich aber trotzdem nicht, da ich das Tempo des vierten und des dritten hatte.

Für den nächsten Gaststart in Oschersleben werde ich also nochmal starten üben um dann in meinem “Heimrennen” mein Ziel in die Top 3 zu fahren zu schaffen.


An dieser Stelle noch einen riesigen dank an GP-Reifen.com und Duketeile.de , die diesen Gaststart unterstützten !!!
            




                                
                                                       Text: Tim

                                                      Fotos: Tim / Dennis Witschel


                                       

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