Kolumne: Tops und Flops des Le Mans-GP

Das fünfte Rennwochenende der MotoGP-Saison 2018 ist Geschichte. Nachdem er schon in Jerez dominiert hat, konnte Marc Marquez auch in Le Mans gewinnen. Wir stellen unsere Tops und Flops aus Frankreich vor.

Top:

Marc Marquez ist ganz klar der Mann des Wochenendes. Obwohl der Spanier in den Trainings – eigentlich fast unmöglich – noch mehr Rutscher und Saves hatte als sonst, hat er das Rennen kontrolliert. Zur richtigen Zeit das richtige Tempo zu gehen und eben keine Fehler zu machen, ist etwas, dass die Konkurrenz nicht geschafft hat. Wenn er so weiter macht, gibt es keinen Grund, wieso Marquez am Ende von 2018 nicht wieder Weltmeister sein sollte.

Eine weitere Top-Performance konnten wir von den Pramac-Jungs erleben. Dass Danilo Petrucci vorn zu finden sein würde, war nach den Trainings schon zu sehen, doch dass er das hohe Tempo bis zum Schluss gehen kann, war wahrlich bemerkenswert. Mit einem Jack Miller auf Platz vier und mit einer so konkurrenzfähigen Pace war so ebenfalls nicht zu rechnen.

Der nächste, den es zu würdigen gilt, ist Cal Crutchlow, der nach seinem Highsider im Qualifying froh sein konnte, überhaupt auf das Motorrad steigen zu können. Der Brite litt immer noch unter den Schmerzen – auch wenn kein Bruch festgestellt wurde, machten ihm starke Prellungen zu schaffen – und erkämpfte sich einen achten Platz gegen Aleix Espargaró und Alex Rins.

Andrea Dovizioso machte einen Fehler, der ihn vielleicht die WM kostet (© Ducati Media House)

Flop:

Für Andrea Dovizioso war der Le Mans-Grand Prix ein Rennen zum vergessen. Zwar zeigte der Ducati-Pilot eine gute Pace, stürzte dann jedoch. Während man in Jerez noch von unglücklichen Umständen sprechen konnte (dort wurde er unverschuldet aus dem Rennen geworfen), machte “DesmoDovi” nun von sich aus einen Fehler. Solche Patzer dürfen im WM-Kampf mit Marc Marquez nicht passieren. Schon gar nicht, wenn man dabei das Rennen anführt und ohnehin einen Nuller wettzumachen hat. Deswegen ist Dovizioso der Flop des Wochenendes.

Keinen Lichtblick sieht Scott Redding. Der Brite zeigte erneut ein farbloses Wochenende und fügte seiner ohnehin schon ernüchternden Bilanz den dritten Nuller hinzu. Redding ist momentan einfach nicht in der Lage die Peformance zu zeigen, zu der Teamkollege Espargaró (P9) fähig ist. 

 

Text: Dominik Lack

Foto: Repsol Honda (Titel)

 

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