Katar-Test: Intact-Fahrer steigern sich

Ein Wochenende vor dem Eröffnungs-Grand-Prix der Saison 2017 absolvieren die kleinen Kategorien auf dem Losail International Circuit in Katar einen letzten offiziellen Test. Marcel Schrötter und Sandro Cortese beendeten den ersten richtigen Testtag, nachdem tagszuvor aufgrund des Wetters nicht gefahren wurde, an 11. und 13. Position.

Nachdem die drei Trainingssitzungen der Moto2 am Freitag aufgrund von Regen ausfallen mussten, konnten die Dynavolt Intact GP-Fahrer Sandro Cortese und Marcel Schrötter erst am Samstag mit ihrer Testarbeit und den letzten Vorbereitungen für das Auftaktrennen 2017 beginnen.

Um dringend notwendige Kilometer aufzuholen, gingen die Moto2-Piloten bereits am frühen Nachmittag bei rund 30°C und brennender Sonne auf die 5,4 Kilometer lange Piste. In den zwei später unter Flutlicht stattfindenden Sessions von 18:00 – 19:00 Uhr und von 20:20 – 21:20 Uhr waren die Bedingungen dann ähnlich, wie jene, die voraussichtlich kommende Woche zum Grand Prix vorherrschen werden.

Marcel stärkte sein Vertrauen für die Front und stürmte am Abend in die Top-Ten. Mit seiner Zeit von 2:01,268 bedeutete das in der kombinierten Wertung Platz elf. Auch Teamkollege Sandro hatte ein besseres Gefühl für sein Motorrad entwickeln können als noch beim Jerez-Test vergangene Woche. In Session zwei reduzierte er den Abstand zur Spitze und nahm den achten Platz ein. Seine Bestzeit folgte dann aber am Ende des Tages. Eine 2:01,311 sicherte ihm schließlich den 13. Platz.

Am Sonntag steht ein weiterer Testtag zur Verfügung. Laut Wettervorhersage stehen die Chancen für erneuten Niederschlag jedoch bei 50%.

Marcel Schrötter:

Schade, dass wir gestern wegen dem Regen nicht fahren konnten. Daher haben wir heute die erste Session, die relativ früh stattfand, genutzt. Allerdings war es ein komplett anderes Fahren bei Tageslicht und hohen Temperaturen. Aber wir wollten einfach ein paar Runden machen. Die zweite Session erfolgte dann bei rennähnlichen Bedingungen. Wir kämpfen immer noch mit vergleichbaren Problemen wie bei den letzten Vorsaison-Tests. Aber wir haben ein paar Veränderungen probiert, die teilweise in die richtige, aber auch ab und zu in die falsche Richtung gingen. Im Großen und Ganzen war die letzte Session des Tages, vor allem der letzte Run, sehr positiv. So nah an der Spitze lagen wir bislang noch nie. Das war der erste Lichtblick und darüber bin ich sehr froh. Ich hoffe, dass wir morgen noch weitere Runden fahren und dort anknüpfen können.

 

Sandro Cortese:

„Es war ein sehr produktiver Tag. Wir konnten im Gegensatz zu Jerez einen großen Schritt nach vorne machen. Wir haben aus den Dingen gelernt, die in Jerez aus fahrerischer Sicht und auch vom Setup her nicht so optimal waren. Wir arbeiteten heute in die richtige Richtung und haben uns mit dem Motorrad so angenähert wie ich es brauche. Es wäre wichtig, dass wir auch morgen noch einmal fahren können. Ich hoffe, dass das Wetter mitspielt und dass wir dann auch für nächste Woche vorbereitet sind. Wir haben trotzdem noch Arbeit vor uns. Es fehlt noch einiges auf die Spitze. Aber es ist noch kein Rennen, daher müssen wir jetzt nach vorne schauen, ruhig bleiben und unsere Hausaufgaben machen.“

 

 

Text: Intact GP

Foto: Intact GP

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