Katar-Test: Folger „Geniesse jede Runde mit der Yamaha“

Nachdem der Samstag in Katar mit leichten Verzögerungen begonnen hatte, nutzte Monster Yamaha Tech 3 Pilot Jonas Folger den vorletzten Testtag vor dem ersten Rennwochenende um Feinabstimmungen an seine YZF-M1 vorzunehmen. Dabei erreichte der 23-Jährige mit einer Bestzeit von 1:54.917 Platz 3 im Tagesranking.    

„Natürlich war es schon wegen der starken Platzierung als Drittschnellster wiederum ein guter Testtag für uns. Doch abgesehen davon haben wir erneut hart gearbeitet und einen super Job gemacht,“ freute sich Folger anschliessend. „Wir haben uns heute darauf konzentriert, verschiedene Reifenoptionen zu testen, sowie auch verschiedene Einstellungen mit dem Setting auszuprobieren. Letzteres war notwendig, um eine Bestätigung für einige Dinge zu bekommen und diese führten schliesslich auch zu Verbesserungen mit dem Bike.“

Nach wie vor sieht der Mühldorfer jedoch noch Optimierungsbedarf an seiner Yamaha. „Um eine bessere Verzögerung des Motorrads zu erzielen, brauchen wir mehr Kontakt am Hinterreifen. Auf der Bremse bin ich sehr oft über dem Limit und verliere manchmal die Kontrolle über den Vorderreifen,“ erklärte der GP-Neuling.

„Doch zum Glück kann ich in diesen Situationen gut reagieren, sodass es nicht sofort mit einem Sturz endet. In diesem Bereich müssen wir uns auf jeden Fall verbessern und gleichzeitig die Pace erhöhen. Daran werden wir morgen sicher intensiv arbeiten. Im Endeffekt haben wir wiederum mehr Wert auf die Pace, als auf eine schnelle Rundenzeit gelegt. Trotzdem haben wir auch diesen Teil gut erledigt. Auch wenn es nicht unser vorrangiges Ziel war, eine Top-Rundenzeit hinzuknallen, ist es für das Selbstvertrauen immer gut, wenn man dazu in der Lage ist,“ so Folger weiter und stellte klar, dass er nach seinem Sturz beim letzten Test auf Phillip Island sein Vertrauen in das Bike wieder steigern konnte. Insgesamt gesehen scheint der Deutsche angekommen zu sein. 

„Dieser Long-Run ist im Grossen und Ganzen ebenso erfreulich verlaufen. Ich war in der Lage bis zum Schluss schnelle und konstante Rundenzeiten zu fahren. Von dem her können wir mit dem Erreichten zufrieden sein. Ich möchte daher dem Team für ihren Einsatz danken. Jeder von ihnen leistet grossartige Arbeit und ich geniesse wirklich jede Runde, die Yamaha zu fahren und in diesem Team.“

Text: Doreen Müller

Foto: motogp.com

 

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