Katar-GP: Vinales bleibt dominant

Der Freitag in Katar verhieß zu Beginn nichts Gutes. Starke Windboen und Regen deutete auf einen turbulenten Trainingstag. Pünktlich zu Beginn verbesserten sich jedoch die Streckenbedingungen und die Königsklasse konnte bei abtrocknender Strecke ihre Runden drehen. Nachdem Tags zuvor Maverick Vinales wieder die Bestmarke setzte, hatten gleich mehrere Piloten ein Auge auf die Pole Position geworfen.

So zeigten sich im FP2 Johann Zarco und Jonas Folger an der Spitze, aber auch Andrea Dovizioso konnte zwischenzeitlich auf Platz 1 fahren. Das zweite freie Training entschied jedoch Scott Redding auf seiner Ducati für sich, nachdem Maverick Vinales sein Bike beim Umlegen im zweiten Training ins Kiesbett geschickt hatte.

In der Königsklasse gab es auch am Abend vergleichsweise viele Stürze auf dem Losail International Circuit. Innerhalb von 2-3 Minuten kamen im dritten Freien Training beide Pramac Piloten zu Fall. Bei Scott Redding löste sich die Verkleidung seiner Ducati und zwingt ihn zurück in die Box, während Teamkollege Petrucci sein Bike wenig später ebenfalls ins Aus manövrierte. Auch Jonas Folger erwischte es in der dritten Trainingssession in Kurve 4. Indes blieb Maverick Vinales im FP3 unangefochten auf Platz 1. Wirklich schnellere Rundenzeiten kamen anfänglich jedoch nicht zustande. Nur einem Fahrer gelang es zu diesem Zeitpunkt sich verbessern. Der Brite Bradley Smith erreichte mit der neuen KTM seine persönliche Bestzeit an diesem Wochenende, blieb 3,3 Sekunden hinter der Spitze.

Erst wenigen Minuten vor Schluß kamen die MotoGP-Piloten noch einmal etwas in Gang. Movistar Yamaha Neuling Maverick Vinales blieb letztlich auch am Freitag das Maß aller Dinge und sicherte sich mit 1:34.318 Platz eins, gefolgt von  Andrea Iannone, der in letzter Sekunde noch eine Bestzeit hervor zauberte und dem somit ein deutlicher Sprung von dem 17. Rang nach vorn gelang. Jorge Lorenzo schaffte es indes nicht ins Q2 einzuziehen. Aber auch Valentino Rossi musste um seinen Startplatz zittern. Als Zehnter schafft der Doktor mit knapp 0,021 Sekunden den direkten Einzug ins Q2.

Vor dem neunfachen Weltmeister konnten sich Marc Marquez, Andrea Dovizioso, Scott Redding, Dani Pedrosa und Cal Crutchlow (trotz Sturz) ebenfalls in der Top Ten halten. Bei Tech 3 gewann diesmal Johann Zarco das teaminterne Duelle. Der Franzose erreichte mit 0,692 Sekunden Rückstand Platz vier. Teamkollege Jonas Folger wurde Achtschnellster.

Text: Doreen Müller

Foto: Movistar Yamaha

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