Katar-GP: Schrötter “Habe mich Runde um Runde herangearbeitet”

Marcel Schrötter qualifizierte sich für das erste Moto2-Rennen des Jahres als Neunter. Der Deutsche fuhr eine Zeit von 2:01,129 und verlor damit 0,830 Sekunden auf Polesetter Marquez.

“Heute Nachmittag hatten wir heiße und windige Bedingungen sowie Sand auf der Strecke – das war nicht ganz einfach. In meiner schnellsten Runde habe ich im dritten Sektor noch einen Fehler gemacht, sonst wären wir sicher wieder weiter vorn gewesen. Ich denke, die Meisten sind am Anfang viel im Windschatten gefahren und haben gleich eine schnelle Runde rausgehauen. Leider konnte ich zu Beginn nicht so eine Zeit fahren, was mich ein bisschen aus dem Konzept gebracht hat. Mir ist es schwer gefallen, im Mittelfeld fest zu stecken, nachdem ich zuletzt immer gut dabei war. Im zweiten Exit habe ich natürlich versucht, meinen Rhythmus zu finden, hatte Lowes und Barbera vor mir und konnte sehen, dass ich mithalten kann. Ich habe mich Runde um Runde herangearbeitet, war schließlich im Windschatten von Barbera. Das hat mir geholfen, eine gute Zeit zu fahren und in die dritte Startreihe zu kommen. Es war dennoch sehr schwierig für mich. Ich habe versucht, locker zu bleiben und nicht so verkrampft am Limit zu fahren, um keine Fehler zu machen. Bei diesen unterschiedlichen Bedingungen mit den zwei Sessions am Tag und am Abend, ist es einfach schwer, das Motorrad optimal abzustimmen. Wir hatten leider nie hundertprozentig ein gutes Gefühl. Natürlich wäre ich gern unter den Top fünf, aber ich kann konstante Zeiten fahren. Wir werden uns für morgen gut vorbereiten, ruhig bleiben und schauen, dass wir ein ordentliches Rennen fahren.”

 

Text: Dominik Lack, IntactGP

Foto: IntactGP

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