Katar-GP: Schrötter “es wäre noch mehr drin gewesen”

Das erste Moto2-Rennwochenende des Jahres verlief für Marcel Schrötter vielversprechend. Häufig konnte sich der 25-Jährige in den Trainings an der Spitze zeigen und qualifizierte sich als Neunter. Im Rennen preschte Schrötter zunächst vor auf Platz vier, musste sich aber bald dem Italiener Mattia Pasini geschlagen geben, der davonzog.

Anschließend bekam es der einzige Deutsche im Moto2-Feld mit den beiden KTMs von Miguel Oliveira und Brad Binder zu tun und auch Teamkollege Xavi Vierge spielte mit im Kampf um Platz fünf. Am Ende seines Kalex-Debüts erreichte Schrötter das Ziel als Siebter. “Im Großen und Ganzen war das ein guter Start in die Saison, aber ich denke es wäre noch mehr drin gewesen.” so Schrötter nach dem Rennen.

“Wir haben uns gut geschlagen und auch wenn wir das gesamte Wochenende gut dabei waren, war es dennoch ein schwieriges Wochenende. Die Bedingungen sind für alle die gleichen, aber mit den wenigen Wintertests und den kalten Temperaturen dort vor Ort war es schwer, anschließend hier her zu kommen und einmal bei 55°C fährt und dann wieder bei 25°C am Abend. Für Fahrer wie uns, die dann noch das Chassis gewechselt haben, war das einfach nicht optimal. Andere wie Bagnaia und Marquez haben da mehr Vergleichswerte und kennen ihr Motorrad besser. Letztlich ist es ein guter Einstand und ich wäre natürlich gern vor den KTM’S geblieben. Die Ersten haben am Anfang eine unglaublich schnelle Pace gehabt. Ich war eigentlich auch ziemlich zufrieden mit meiner Pace, auch über die Distanz, aber da war die Spitze dann schon weg. An Pasini bin ich einfach nicht rangekommen. Wir haben dann viel innerhalb unserer Gruppe gekämpft und leider konnte ich mich nicht vorn halten. Es war nicht leicht, den KTM’S zu folgen. Nichts desto trotz können wir zufrieden sein mit diesem Saisonstart und wir werden das jetzt bis zum nächsten Rennen analysieren.”

Hier geht´s zum Rennbericht der Moto2-Klasse.

 

Text: Dominik Lack

Foto: Intact GP

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