Katar-GP: Öttl “Ergebnisse werden kommen”

Für Philipp Öttl endete das erste Rennen der neuen Moto3-Saison nicht nach Plan. Der Deutsche startete von Platz acht aus und kämpfte in der Anfangsphase des Rennens in einer großen Gruppe.

In Runde vier kam dann der Südafrikaner Darryn Binder zu Sturz und riss Öttl mit. Dadurch wurde der 21-Jährige um einen möglichen Podestplatz gebracht. “Schwierig zu sagen was möglich gewesen wäre. Aber ich denke es wäre ein gutes Rennen geworden. Die Gruppe hat um Rang 3 gekämpft” so Öttl nach dem Rennen, das an der Spitze von Aron Canet und Jorge Martin dominiert wurde. Die beiden konnten sich zusammen mit Enea Bastianini schnell absetzen und fuhren im Schnitt rund eine halbe Sekunde schneller als der Rest des Feldes. “Es sind drei sehr starke Fahrer” meinte Öttl im Angesicht der starken Leistung der Top-Piloten. “Man muss schauen, wie es sich im laufe der Saison entwickelt. Dennoch denke ich, dass es auch andere Sieger geben wird.”

Eine Besonderheit beim Saisonauftakt war dieses Jahr der Zeitplan. Währen in der Vergangenheit alle Sessions im Dunkeln gefahren wurden, traten die Piloten in den ersten Sessions des Tages nun auch bei Tageslicht an. Gravierend waren dabei die Zeitenunterschiede. Rund anderthalb Sekunden waren die Fahrer im Hellen langsamer als in der Nacht. Öttl hat zu dem gemischten Zeitplan eine klare Meinung:

“Meiner Meinung nach sollten wir wieder permanent in der Nacht fahren. Es ist deutlich angenehmer und im Regen bei Nacht zu fahren kann nicht unmöglich sein. Die MotoGP-Fahrer waren sich nicht sicher ob es möglich ist oder nicht und sie sind trotzdem in der Nacht ihr Rennen gefahren. Das habe ich nicht verstanden.”

Das nächste Rennen findet auf dem Circuito Termas de Rio Hondo statt. Dort holte Öttl in den vergangenen Jahren die Ränge 4, 15 und 16. Nach dem Nuller von Katar lässt der Schedl-GP-Pilot den Kopf nicht hängen: “Ich bin bereits schon top motiviert. Das Team hat gut gearbeitet und ich habe mich auch verbessert. Die Ergebnisse werden kommen”

 

Text: Dominik Lack

Foto: Philipp Öttl

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