Katar-GP: Morbidelli dominiert Moto2-Rennen

In Katar gewann Franco Morbidelli das erste Moto2-Rennen der Saison. Der Italiener, der schon nach den Wintertests als Top-Favorit gehandelt wurde, dominierte das Rennen der mittleren Kategorie und siegte vor Tom Lüthi und dem Japaner Takaaki Nakagami.

Morbidelli gewann bereits den Start vor Lüthi, Alex Marquez, Nakagami und Blitzstarter Xavi Vierge. Der Pole-Mann wurde jedoch früh von Lüthi überholt. Dieser führte das Feld einige Zeit an, bevor Morbidelli zurückschlug und sich auf und davon machte. Weiter hinten im Feld war das Rennen für Remy Gardner frühzeitig beendet. Der Australier ärgerte sich sehr über einen Zwischenfall mit Hafizh Syahrin und Mattia Pasini, die das Rennen auch nicht zu Ende fahren konnten.


Während Morbidelli an der Spitze einen Ausreißversuch startete, arbeitete sich ein anderer Fahrer nach vorn. Miguel Oliveira gelang es, den Anschluss an Nakagami zu finden und sich von dem Japaner mitziehen zu lassen. Kurz vor der Rennmitte erreichten die beiden Alex Marquez, der Probleme mit einem nachlassenden Hinterreifen bekam. Zuerst ging Nakagami am Spanier vorbei und dann der Portugiese.

In den letzten zehn Runden machte sich das Duo denn auch daran, den Rückstand zum Zweitplatzierten Lüthi zu verringern. Allerdings waren auch bei Nakagami und Oliveira die Reifen bis zu einem gewissen Punkt aufgebraucht und so blieb es letztlich bei einem Rückstand. Franco Morbidelli gewann den Lauf schließlich mit 2,681 Sekunden vor Lüthi und Nakagami. Dahinter kamen Oliveira und Marquez ins Ziel. Luca Marini wurde nach einem spannenden Zweikampf mit Fabio Quartararo vor dem französischen Rookie Sechster. Lorenzo Baldassarri, Vierge und Axel Pons rundeten die Top 10 ab.

Die deutschen Moto2-Piloten hatten ein schwieriges Rennen. Marcel Schrötter konnte sich als 14. in den Punkterängen halten, fiel dann aber in der Schlussphase auf Rang 16 zurück. Teamkollege Sandro Cortese landete etwas dahinter auf Platz 21 hinter Brad Binder.

Die Ergebnisse gibt es HIER

Text: Dominik Lack

Foto: MarcVDS

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