Katar-GP: Aegerter “Müssen positiv nach vorne schauen”

Für Dominique Aegerter verlief der Saisonauftakt zäh. Der Schweizer kam im Training nicht zurecht. Erst im Rennen konnte er Positionen gutmachen. Nach einer Aufholjagd holte der Kiefer-Racing-Pilot als 15. einen WM-Punkt.

“Es war ein schwieriges erstes Saisonrennen. Doch ich konnte mich vom 21. Startplatz auf Rang 15 im Ziel nach vorn arbeiten. Ein WM-Punkt zum Auftakt stimmt mich halbwegs zufrieden. Viel wichtiger aber ist, dass wir das Rennen zu Ende gefahren sind und daher enorm wertvolle Informationen für unsere Technik-Crew als auch für mich selbst sammeln konnten.”  so Aegerter im Anschluss.

Vor allem die mangelnden Testkilometer machten es Aegerter schwierig, das Potential seines Bikes zu verstehen. Dementsprechend wichtig war für den 27-Jährigen der erste Grand Prix und die 20 Runden im Renntempo: “Es war interessant zu sehen, wo im Verlauf der Distanz die positiven und negativen Punkte unseres Pakets liegen. Das heutige Ergebnis entspricht noch lange nicht unseren Erwartungen wo wir hinwollen und eigentlich auch hingehören. Vor zwei Wochen hätten wir uns in Spanien zu den Tests sicher schöneres Wetter gewünscht, doch jetzt müssen wir die Sache Rennen für Rennen in Angriff nehmen. Wir müssen positiv nach vorne schauen und ich denke, dass wir nach diesem Wochenende in Argentinien von Beginn an mit einem besseren Setup anfangen können. Es wird uns auch sicher helfen, wenn dort der Zeitplan wieder wie üblich ist. Die Trainings sind also wieder zur gleichen Zeit wie das Rennen. Von dem her können wir das Bike für den Sonntag besser abstimmen.” 

Die nächste Strecke hat Aegerter in der Vergangenheit einige WM-Punkte beschert. In Argentinien landete er letztes Jahr auf Platz 14, 2016 wurde er Fünfter.

 

 

Text: Dominik Lack

Foto: Kiefer Racing

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