Jorge Lorenzo nach Argentinien-Crash „Müssen nach vorn schauen“

Für Jorge Lorenzo gestaltete sich der Umstieg auf die MotoGP-Ducati schwierig. Der Mallorquiner hatte in Katar Ende März mit Platz elf einen durchwachsenen Start. Zwei Wochen später in Argentinien konnte Lorenzo erneut keine schnelle Pace aufbauen.

Das Qualifying ergab für ihn nur einen 16. Startplatz. Nach dem WarmUp, in dem Lorenzo als 15. knapp unter eine Sekunde auf die Spitze verlor, hoffte der 5-fache Weltmeister auf einen Lichtblick im Rennen. Doch auch hier kam er nicht weit. Bereits in der ersten Kurve stürzte er im Gerangel um die hinteren Positionen:

„Ich hatte einen großartigen Start und habe es geschafft, vier oder fünf Fahrer zu überholen. Leider war das Einbiegen in die erste Kurve ziemlich chaotisch, da viele Fahrer versuchten, einander auf der Bremse zu überholen. Ich war auf der Innenseite und bin plötzlich mit Iannone aneinander geraten. Leider habe ich sein Hinterrad berührt und bin gestürzt.“

Trotz des ersten Nullers der Saison ist Lorenzo hoffnungsvoll: „Ich hatte heute ein gutes Gefühl mit dem Bike. Nun müssen wir nach vorn schauen und in eine positive Richtung weiterarbeiten, wir wir das bereits tun.“ Die nächste Strecke, der Circuit of the Americas in Austin, Texas ist für Lorenzo allerdings kein einfaches Pflaster. In der Vergangenheit konnte der 29-Jährige dort nur einmal auf das Podest fahren.

 

Text: Dominik Lack

Foto: Ducati Press

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