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Jonathan Rea über das Kochen, Kindheitsängste und Staus



Meistens kriegen die WM-Fahrer ein und dieselben Fragen immer wieder gestellt. Wir haben uns mit Superbike-Weltmeister Jonathan Rea jedoch über etwas andere Dinge unterhalten…



Wer kocht besser: Du oder Deine Frau?
(überlegt lange) Ich denke das ist 50:50. Sie kann manche Gerichte ganz toll kochen, ich andere.

Tee oder Kaffee?
Beides. Kaffee am Morgen, Tee nachts.

Man sieht Dich häufig mittwochs vor den Rennen mit dem Rennrad fahren. Machst Du das immer?
Nicht immer. Wenn die Anreise sehr lang ist, nutze ich den Mittwoch, um etwas Kraft zu tanken und mich zu sammeln.

Würdest Du Jake erlauben, auch Motorradrennen zu fahren?
Mein Vater hat mir dies ermöglicht, indem er mir ein Motorrad geschenkt hat. Ich fand das damals cool und lernte es schnell. Sicher wird auch Jake später mal ein Motocross Bike oder ähnliches bekommen. Ob er das auch beruflich machen möchte, ist seine Entscheidung.

Hast Du irgendwelche schlechten Angewohnheiten?
Da wäre es wohl besser meine Frau zu fragen (lacht).

Wovor hattest Du als Kind Angst?
Dunkle, geschlossene Räume. Da hatte ich früher immer eine Phobie vor.

Wenn Du in einer Band wärst: Welches Instrument würdest Du spielen?
Ich liebe Musik, hab aber kein Talent dafür. Vielleicht würde ich Schlagzeug spielen.

Was würdest Du tun, wenn Du kein Motorradrennfahrer geworden wärst?
Da habe ich wirklich keine Ahnung. Meine Familie hat ein Transportunternehmen, also wäre ich vielleicht dort untergekommen. Ich habe einen Abschluss als Produktionsingenieur. Das war für mich nie eine richtige Alternative. Meine Eltern haben mir gesagt, dass ich, wenn ich professioneller Rennfahrer werden möchte, vorher einen Abschluss machen soll für das Leben danach. Das war also der einzige Grund, wieso ich das gemacht habe.


Du teilst auf Facebook viele Fotos von Dir und Deiner Familie auf Reisen. Was war Euer längster Stau?
In Lyon hatten wir 2015 einen langen Stau, aber hauptsächlich reise ich ja mit dem Flugzeug. Ich wohne auf der Isle of Man und der Flugplatz ist nicht weit von unserem Haus entfernt. Normalerweise fliege ich von dort aus nach London und dann weiter zu den Rennen.

Wir haben unter unseren Lesern viele Hobby-Rennfahrer. Hast Du vielleicht eine Nachricht für sie?
Den besten Rat hat mir mein Vater gegeben: Man braucht immer die beste Sicherheitskleidung. Wenn Du nämlich versuchst, der Beste zu sein, machst Du automatisch auch Fehler. Deswegen ist es wichtig, so geschützt wie möglich zu sein.






Interview und Foto: Dominik Lack

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