Jerez-Test: So lief der erste Testtag von Moto2 und Moto3

In Jerez begannen gestern offiziell die Vorsaisontests für die Fahrer Moto2- und Moto3-WM. Der Circuito de Jerez zeigte sich in schönstem Sonnenschein von seiner besten Seite und so waren schnelle Rundenzeiten vorprogrammiert. Während in der Moto2 KTM-Neuling Miguel Oliveira die Nase vorn hatte, war es in der kleinsten Klasse der Spanier Aaron Canet, der die schnellste Zeit fuhr. Aus deutscher Sicht muss man mit gemischten Gefühlen auf die Zeitenliste schauen. 

Moto2:

Miguel Oliveira legte in der zweiten Session eine 1:42,316 hin und war damit fast zwei Zehntel schneller als Takaaki Nakagami auf Platz zwei. Dritter wurde Mattia Pasini gefolgt von Luca Marini. Marini ist bei diesem Test der einzige Fahrer des Forward-Racing-Teams, da Teamkollege Lorenzo Baldassarri mit einer Sehnenentzündung pausieren muss. Auch Sky-Pilot Stefano Manzi muss den Test aussitzen, da er eine Knieverletzung zu beklagen hat.

Franco Morbidelli wurde Fünfter vor Tom Lüthi Kiefer Racing-Fahrer Dominique Aegerter. Auffällig ist, dass – anders als bei einem Moto2-Rennwochenende – die Spitzenzeiten recht weit auseinander liegen. So verliert Marini als Vierter schon knapp sieben Zehntel. Erst um die hinteren Top 10-Positionen wird es enger. Alex Marquez beendete den Testtag als Achter. Dahinter folgten die Rookies Khairul Idham Pawi und Jorge Navarro. Moto3-Weltmeister Brad Binder machte als Elfter einen soliden Eindruck.

Die Deutsche Paarung aus dem Intact-GP-Team musste sich hingegen vorerst mit hinteren Plätzen begnügen. Sandro Cortese wurde vor Fabio Quartararo 17., Marcel Schrötter 22.

Die Zeitenliste der Moto2 gibt es HIER

 

Moto3:

In der Moto3-Klasse konnte Aron Canet eine 1:46,465 fahren. Der Spanier lag am Ende 0,273 Sekunden vor WM-Rückkehrer Romano Fenati. Jorge Martin rundete die Top 3 ab. Bo Bendsneyder schaffte einen starken vierten Rang vor Juanfran Guevara. Trotz eines Sturzes platzierte sich WM-Mitfavorit Enea Bastianini dahinter auf Rang sechs. Philipp Öttl war bei seiner Fahrt zum siebten Platz nur bedingt zufrieden: „Der erste Tag in Jerez verlief recht schwierig. Die Bedingungen wechselten zu jeder Session etwas. Bei den deutlich wärmeren Verhältnissen bewegt sich die neue KTM deutlich anders als zu den vergangenen Tests. Dennoch konnte ich mir Platz 7 sichern.
Morgen werden wir weiter an der Rennabstimmung arbeiten.“

Der Deutsche fuhr mit einer Zeit von 1:47,324 etwas über acht Zehntelsekunden langsamer als die Spitze. Hinter ihm platzierten sich Nicolo Bulega, John McPhee und Joan Mir. 

Die Zeitenliste der Moto3 gibt es HIER

 

Text: Dominik Lack

Foto: RedBull KTM Ajo

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