Jerez-Test: Marquez und Lorenzo schlagen zurück

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Noch einen Tag zuvor war gegen Valentino Rossi beim Jerez-Grand Prix kein Kraut gewachsen. Beim ersten Montags-Test der MotoGP-Saison 2016 sah es an gleicher Stelle wieder anders aus.

Marc Marquez hatte am Sonntag mit einem starken Abbau der Reifen zu kämpfen. Beim Test legte er mit einer 1:39,313 die Bestzeit hin. Dabei war der Repsol Honda-Pilot einer der fleißigsten Fahrer auf der Strecke. Ganze 91 Runden fuhr der zweifache MotoGP-Weltmeister. Während beim Rennen noch die Hinterrad-Reifen das größte Problem darstellten, konnten sich die Fahrer heute auf die Front konzentrieren. Michelin brachte drei Vorderreifen, die jedem der Werksfahrer zur Verfügung standen. Die Satelliten-Team bekamen zwei der neuen Mischungen zum Testen. 

Jorge Lorenzo platzierte sich mit nur 0,019 Sekunden hinter Marquez auf dem zweiten Rang und lag damit auch wieder vor Teamkollege Rossi. Dieser konnte sich in der letzten Stunde noch einmal verbessern. Er landete mit 0,319 Sekunden Abstand zur Spitze auf Platz vier. 

Bei Suzuki testete man die Winglets, die Aleix Espargaró bei einer der Trainingssessions während des Rennwochenendes gefahren war. Maverick Vinales konnte erneut eine starke Performance an den Tag legen und beendete den Test als Dritter. Espargaró landete auf sechs.

Einen kleinen Lichtblick sah Dani Pedrosa, der sich etwa auf Augenhöhe mit Rossi befand und Fünfter wurde. Ähnliches gilt für die Ducati-Werks-Fahrer, die mit Iannone auf acht und Dovizioso auf zehn zumindest den Abstand auf die Topleute verringern konnten. Cal Crutchlow konnte sich zum Ende hin noch einmal steigern und schob sich vor auf Rang sieben.

Stefan Bradl kann mit dem Test zufrieden sein. Der Deutsche, der beim Jerez-GP 14. geworden war, konnte als 13. seinem Teakollegen Bautista drei Zehntel abnehmen.

Die komplette Zeitenliste gibt es HIER

 

Text: Dominik Lack

Foto: Repsol Honda

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