Jerez-GP: Sensationelle erste Startreihe für IntactGP

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Für die Fahrer des Dynavolt Intact GP-Teams lief das Moto2-Qualifying für den Großen Preis von Spanien herausragend. Bis wenige Sekunden vor Schluss dominierten Sandro Cortese und Jonas Folger auf dem Jerez Circuit. Wenige Sekunden vor Ende der Qualifying-Session verdrängte jedoch Sam Lowes Folger auf Startplatz zwei. Teamkollege Sandro Cortese folgte ihm mir drei Tausendstel auf Platz drei!

„Ich bin auf jedenfall sehr zufrieden mit dem heutigen Ergebnis, es war sehr wichtig gleich in den ersten Runden die Zeit zu machen und es hat glücklicherweise auch gelangt bis zum Ende. Ich bin zwar ähnliche Rundenzeiten weiterhin gefahren, aber für eine weitere Verbesserung hat es nicht mehr gereicht. Überhaupt die Rundenzeit heute hinzubekommen, nachdem wir im Training immer so um P9 lagen, das macht mich schon glücklich“, erklärte Sandro Cortese nach dem erfolgreichen Qualifying.

Hilfreich ist für den Intact GP-Piloten dabei gewesen, die Daten der vorherigen Trainings noch einmal ganz genau auszuwerten und zu prüfen, wo er genau die Zeit auf der Strecke verloren hat. Am heutigen Samstag hat die Vorbereitung gereicht und die Arbeit des Teams Früchte getragen und Cortese mit Startreihe eins belohnt. „Wichtig ist für uns morgen mithalten zu können und von Start an gleich mitzuziehen. Für mich ist es wichtig ganz vorn dabei sein zu können, Ziel ist unter die ersten sechs zu kommen,“ gibt der Berkheimer die Marschrichtung für das Rennen am Sonntag vor.

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Jonas Folger landete noch vor seinem Teamkollegen. Der Mühldorfer hatte ganz klar auf die Pole Position hin gearbeitet, kam jedoch an Sam Lowes diesmal nicht vorbei. Mit ganz knappen 0,028 sec Rückstand auf den Briten geht der Deutsche von Platz 2 ins Rennen. Dennoch kein Grund zur Beunruhigung für Folger. „Zum Schluß war es nochmal ganz schön eng, wir haben die Zeit nicht ganz erreichen können aber trotzdem, die erste Reihe war das Ziel und das haben wir geschafft“, stellte der 22-jährige klar. „In Jerez ist jeder Rennfahrer quasi daheim und ist auf die Strecke eingeschossen. Von daher ist hier jeder schnell und das macht das Ganze enger wie bei einem Überseerennen zum Beispiel. Aber ich denke wenn wir bereits im WarmUp konstant die Pace gehen können, schaut es gut aus für das Rennen.“

Jedoch kennt sich auch Jonas Folger ganz gut auf dem spanischen Circuit aus und konnte bereits in der Vergangenheit hier Erfolge erzielen, zuletzt 2015 als der Deutsche mit dem AGR Team den Sieg in Jerez holte. „Es ist einfach das Gefühl für die Strecke, was man über die Jahre hier erlernt. Trotzdem lernt man die Strecke immer wieder neu und besser kennen. Ich fahre bereits seit 10 Jahren in Jerez und fühle mich wohl. Es ist immer wieder schön hier zu fahren.“ Doch Jerez hat trotz Erfahrung für jeden Piloten ihre Tücken die besonders im morgigen Europa-Auftaktrennen für Folger schwierig werden können. „Der erste Sektor ist immer etwas schwer für mich, zu Turn 3 und Turn 4  hin werde ich wieder etwas stärker, doch besonders die ersten Kurven sind durchaus hart im Bremsen und Beschleunigen, das macht es für mich nicht ganz einfach.“

Team: Doreen Müller

Fotos: Tobias Linke

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