Jerez-GP: Schrötter “Hätte schlimmer sein können”

Für Marcel Schrötter war es kein einfacher erster Trainingstag in Jerez. Der Deutsche ging mit einem Handicap ins Wochenende. Die Verletzung seiner linken Schulter machte Schrötter noch zu schaffen, wodurch er sich jedoch nicht aus der Ruhe bringen ließ.

Am Ende des Tages lag er mit einem Rückstand von 1,3 Sekunden auf dem 25. Platz in der Zeitenliste und konnte in beiden Sessions einige Runden am Stück zurücklegen. “Es läuft generell besser, als erwartet”, zeigte sich der 25-Jährige überrascht. “Ich komme einigermaßen zurecht, aber natürlich ist es noch sehr zäh, vor allem das harte Anbremsen hier in den Kurven 1 und 6, aber auch die letzte Kurve sowie alle Linkskurven machen mir zu schaffen, da ich durch meine Schulter nur wenig Gewicht auf die linke Seite bringen kann. Ich bin erst einmal zufrieden, dass ich schon fünf bis sieben Runden am Stück fahren konnte.”

Auch was die Schmerzen seiner Verletzung angeht, die erst zwei Wochen zurück liegt, war Schrötter zufrieden. “Es hätte durchaus schlimmer sein können. Mir schmerzt auch das linke Handgelenk sehr von der damaligen Verletzung. Leider wurde das beim Sturz auch in Mitleidenschaft gezogen. Das wurde auch in der Physiotherapie mit behandelt, aber ich habe nicht erwartet, dass es beim Fahren jetzt ebenfalls weh tut. Trotzdem war ich heute Morgen unter diesen Voraussetzungen ziemlich happy. Mir wurde leider die Zeit gestrichen, weil ich etwas auf den grünen Streifen gekommen bin, aber die Zeit konnte ich recht locker fahren und es hat sich auch gut angefühlt. Auch am Nachmittag sind wir keinen neuen Reifen gefahren. Ich konnte die Zeit zum Schluss mit einem Hinterreifen erzielen, der schon 24 Runden drauf hatte, sprich Renndistanz. Wir können morgen sicher noch nachlegen, aber es war wichtig zu wissen, dass es einigermaßen geht.”

 

 

Text: Dominik Lack

Foto: IntactGP (Fritz Glänzel)

Tags:, ,

Trackback von deiner Website.

Kommentieren