Jerez-GP: Rossi „Zum ersten Mal führte ich in jeder Runde!“

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Beim Gran Premio Red Bull de Espana holte sich Valentino Rossi heute seinen ersten Sieg, seit dem verlorenen WM-Finish von 2015. Mit seinem 113. Grand Prix Sieg geht der Doktor somit weiter auf Rekordjagd. Auch der Rennverlauf an sich stellte für den 37-jährigen einen Grund zur Freude dar, denn ich keinem Rennen in der Königsklasse zuvor, gelang es dem Italiener von Start an in jeder Runde die Führung bis ins Ziel zu halten.

„Wir starteten von Freitag an sehr gut und haben dies über das ganze Wochenende halten können. Das beste war allerdings heute, das ich vom Anfang bis zum Ende führen konnte,“ so Rossi überaus glücklich. „Ich wusste das ich eine gute Pace hatte, aber im Rennen sind die Dinge manchmal anders. Aber meine Mechaniker sagten, von der ersten Kurve an bis zum Ende. Ich hatte einen guten Start und hatte von Beginn an ein gutes Bike, hatte guten Grip und ich versuchte zu pushen und versuchte Runde um Runde den Abstand zu vergrößern. Ich hatte guten Speed, besonders auch in den letzten zwölf Runden. Das Gute ist, dass Bike und Reifen gut gearbeitet haben, auch in den Kurven und ich die Zeiten halten konnte, das hat gereicht.“

Rossi’s letzter Triumph auf dem Circuito de Jerez liegt mehr als 7 Jahre zurück, zuletzt siegte der Italiener 2009 in Jerez de la Frontera. „Es ist schon ein Unterschied ob ich heute gewonnen habe oder damals,“ erklärte Rossi in der Pressekonferenz. „Es ist mehr Arbeit, mehr Training und die Motivation ist eine Andere, wenn du gewinnen möchtest. Es ist natürlich schwieriger weil vor paar Jahren war es einfacher alles zu machen, aber ich fühle mich nicht schlecht.“

An seinen Ausfall in Austin mochte der neunfache Weltmeister daher nicht mehr so recht denken, jedoch fehlen Rossi nun diese Punkte in der WM-Führung, in der er mit seinem heutigen Sieg momentan auf Platz drei hinter Marquez und Lorenzo steht. „Ich muss mich Rennen für Rennen konzentrieren, denn in zehn Tagen kann es schon wieder ganz anders aussehen als heute. Ich mag Le Mans, es ist eine gute Strecke für Yamaha aber es ist auch schwierig mit den Wetterbedingungen und wir müssen auch dort von Freitag an kämpfen.“

Text und Foto: Doreen Müller

 

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