Jerez-GP: Rossi „Wie eine neue Strecke für mich“

Der neunfache Weltmeister hatte am Freitag deutliche Startschwierigkeiten, obwohl die Strecke in Jerez eigentlich zu den Favoriten bei Yamaha zählt. Doch in diesem Jahr scheint alles, zumindest anfänglich anders und drei Honda-Piloten liegen vorn. Mit 1:40.698 kam Valentino Rossi letztlich nur auf Platz 12.

„Heute war ein schwieriger Tag für uns, in erster Linie wegen den Streckenbedingungen. Ich war etwas besorgt bezüglich des Trainings heute morgen, denn die Strecke war komplett nass und wir brauchen noch ein paar Erfahrungskilometer mit dem neuen Bike im Nassen,“ erklärte Rossi seine Schwierigkeiten in den ersten freien Trainings. „Wir hatten ein paar Probleme und fanden nicht das richtige Setting. Es war nicht so einfach. Wir müssen noch mehr an uns arbeiten, wir waren noch nicht schnell genug!“

Am Nachmittag waren die Bedingungen besser, dennoch kam der 38-Jährige nicht nah genug an den Führenden heran. Mit anderthalb Sekunden Rückstand wirkte Rossi eher weniger zufrieden. „Wir hoffen auf bessere Bedingungen in den nächsten Tagen,“ so der Italiener weiter und versuchte eine Erklärung zu finden, warum es für ihn schwierig ist mit der Yamaha im Nassen zu Recht zu kommen.

„Im letzten Jahr hatte ich im Nassen hier weniger Probleme, dafür aber die Hondas. In diesem Jahr ist es genau andersrum. Wie müssen noch die richtige Balance finden um auch bei diesen Bedingungen schnell sein zu können. In diesem Jahr ist es wie eine neue Strecke für mich und es ist schwieriger die Balance zu finden! Das Bike ist etwas anders als im letzten Jahr und es braucht mehr Zeit sich darauf einzustellen.“

Text und Foto: Doreen Müller

Tags:, ,

Trackback von deiner Website.

Kommentieren