Jerez-GP: Rossi „gutes Gefühl mit dem Bike, bin wettbewerbsfähig“

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Zum Europaauftakt in Jerez de la Frontera zeigte sich Valentino Rossi in den ersten freien Trainings sehr stark. Das FP1 führte der Italiener an und behielt mit 1:40.676 sec lange Zeit die Führung in der Zeitenliste bis ihn Lorenzo und Barbera von Position eins verdrängten. Am Nachmittag setzte Rossi seine Arbeit fort und konnte sich ebenfalls weiter steigern. Mit 0,727 sec Rückstand auf Jorge Lorenzo platzierte sich der Italiener auf Rang 5 in den kombinierten Zeiten hinter seinem Teamkollegen.

„Ich bin sehr zufrieden mit dem heutigen Tag weil ich konkurrenzfähig war von Anfang an. Ich hatte ein gutes Gefühl mit dem Bike, beginnend beim Setting, da habe ich das Gefühl das wir ein gutes Setup gefunden haben. Besonders diesen morgen war ich mehr oder weniger überall stark und am Nachmittag wechselten wir die Reifen und ich versuchte über die Runden die neuen Reifen zu verstehen.“ Besonders das Gefühl für den Vorderreifen zu verbessern, sei noch eine große Aufgabe für den morgigen Tag auf dem spanischen Circuit. Dabei war sich der Italiener darüber im Klaren, dass Lorenzo und Marquez auf der Strecke ebenfalls sehr schnell unterwegs sind und beide es im morgigen Qualifying zu schlagen gilt. Besonders im vierten Sektor fehlten dem Yamaha-Piloten noch einige Sekunden auf seine Konkurrenten. „Wir müssen versuchen morgen schneller zu werden von der ersten Runde an, denn die anderen Fahrer werden dies auch versuchen,“ fasst der 37-jährige den Trainingstag zusammen. „Ich fühle mich wohl mit meinem Bike. Letzte Jahr hatte ich deutlich mehr Probleme. Wir arbeiten gut im Team zusammen und sind von Anfang an stark, dies ist besonders für den Sonntag sehr wichtig.“

 

Text: Doreen Müller

Foto: Tobias Linke

 

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