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Jerez-GP: Pre-Event Interview Folger „Zarco ist der stärkste Rookie“

Das Monster Yamaha Tech3 Team scheint in dieser Saison alles richtig gemacht zu haben als sie bei der Fahrerwahl gleich auf zwei Rookies ihre Hoffnungen setzten, denn Johann Zarco und Jonas Folger feierten ein starkes Debüt und konnten bereits in den ersten Rennen mit guten Resultaten als Neueinsteiger glänzen. Zurück auf europäischem Boden nutzten wir die Chance dem 23-Jährigen hinsichtlich der direkten Konkurrenz zu Johann Zarco zu befragen.

Dein Teamkollege Johann Zarco hat zwar Moment die Nase vorn hat, dennoch kann man sagen dass Dir der Einstieg ziemlich gut gelungen ist. Wie fühlst du Dich mit deinem Einstieg und in Anbetracht der direkten Konkurrenz im Team?

„Das stimmt, aber es ist dennoch kein Grund für mich abzuheben. Ich bin nach wie vor mit beiden Beinen auf dem Boden und das ist auch wichtig. Die oberste Priorität hat es für mich ist meinen Teamkollegen zu schlagen und Johann ist im Moment sehr stark. Er ist mein Ziel, aber ich darf mich auch nicht zu sehr auf seine Ergebnisse zu versteifen. Johann ist ein komplett anderer Charakter als ich. Johann arbeitet das ganze Wochenende hart an sich, macht Fortschritte und ist am Rennsonntag somit voller Vertrauen. Wir haben Johann beim Kampf mit Valentino gesehen. Es wirkte als mache er das schon seit 10 Jahren. Er ist der stärkste Rookie und ich denke ich kann noch viel von Johann lernen.“

In Texas lief es leider nicht so, wie Du es Dir erhofft hattest. Wenn Du jetzt zurück denkst, woran hat dies gelegen?

„Es war das erste Mal, das es in Texas so kalt war und ich damit Probleme hatte die Reifen auf Temperatur zu bringen. Ich hatte viele Rutscher und das war dann der Moment, wo ich gemerkt habe, das es nicht funktioniert. Zudem sind einige Fahrer gestürzt, was mich verunsichert hat. Ich hatte leider meine Zuversicht verloren und das war im Endeffekt auch rennentscheidend. Johann war da einfach etwas cooler, als ich. Ich war schon etwas enttäuscht über das Resultat. Immer wenn mich jemand überholte, gelang es mir nicht zurück zu schlagen. Doch nach Rücksprache mit dem Team haben wir einen Plan hier für Jerez und ich habe eine neue Chance mich zu ändern und meinen Fahrstil an die MotoGP anzupassen, besonders zu Beginn des Rennens. Unsere Aufgabe ist es in erster Linie das ganze Wochenende hart daran zu arbeiten und uns zu verbessern, so dass ich am Sonntag mit einem guten Paket starten kann.“

 In der Moto2 bist Du in Jerez fünfmal aufs Podium gefahren. Was hat Dich in den vergangenen Jahren hier so stark gemacht?

„Es gibt einfach Strecken auf denen ich mich wohl fühle egal bei welchen Bedingungen und ich hoffe dass dies auch in diesem Jahr so sein wird. Ich bin da sehr zuversichtlich, denn in den letzten Jahren war es mir immer möglich hier aufs Podium zu fahren. Ich kann also sagen, dass Jerez zu meinen Lieblingsstrecken gehört und mein Fahrstil gut zu dem Layout passt. Ich bin schon ganz aufgeregt zu erfahren, wie die Yamaha hier auf der Strecke funktioniert.“ 

Text und Foto: Doreen Müller

 

 

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