Jerez-GP: Pre-Event Boxentalk mit Philipp Öttl

Während am Donnerstagnachmittag noch das gesamte Fahrerlager sich in den letzten Vorbereitungen befindet um für den Europa-Auftakt gerüstet zu sein, nutzt ein uns wohlbekanntes Gesicht das hektische Treiben, um einen Blick in die Boxen der Moto3-Konkurrenz zu werfen. Wir nutzen die Gelegenheit um Philipp Öttl nebenbei ein paar Fragen für das bevorstehende Wochenende zu stellen.

Philipp, wie fühlst Du Dich vor dem Wochenende auf „heimischen Boden“?

„Es ist im Endeffekt bei jedem Rennen das Gleiche, wir sind ja schon drei Rennen in dieser Saison gefahren und sicher ist der Europa-Auftakt nochmal etwas besonderes, aber es ist nicht so eine Anspannung da wie beim ersten Rennen in Katar.“

2013 bist Du das erste Mal in Jerez an den Start gegangen, hast Du einmal mitgezählt wie oft Du schon in Jerez Deine Runden gedreht hast? Wie veränderte sich Dein Gefühl für die Strecke im Laufe der Jahre?

„Irgendwann habe ich aufgehört zu zählen wie oft ich schon hier war. In Jerez braucht man schon eine gewisse Zeit um ein Gefühl für die Strecke zu bekommen und zu lernen, wie man hier am besten fährt doch mittlerweile ist es für mich schon eine Heimstrecke. Du kennst irgendwann die Gänge schon auswendig, kennst Deine Bremspunkte auswendig. Jerez ist nicht so eine Strecke wie Philipp Island wo man nur einmal im Jahr hinkommt. Durch die vielen Tests hier sammelt man schon eine gewisse Erfahrung über die Jahre.“

Dennoch wird es sicherlich den ein oder anderen Piloten geben, der in Jerez nicht so gut zu Recht kommt. Welcher Kontrahent wird sich Deiner Erfahrung nach hier schwer tun und wem liegt der Kurs besonders?

„Das ist schwer zu beantworten und kann von Jahr zu Jahr unterschiedlich sein. letztes Jahr habe ich in Austin beispielsweise wenig Probleme gehabt und in diesem Jahr war es eher schwierig. Mir wird so schon leichter fallen. Nicolo Bulega denke ich, tut sich zwar auch nicht gerade leicht, aber ist auf der Strecke einfach schnell.“

Und welche Ziele hast Du Dir für das bevorstehende Wochenende gesetzt?

„Ich möchte an diesem Wochenende möglichst viele Punkte mitnehmen, denn die ersten drei Rennen waren eigentlich ganz okay. Austin war ein wenig schwierig für uns, daher wollen wir schauen das wir hier aufholen können.  In Austin haben wir etwas mehr am Motorrad umgebaut, besonders von der Geometrie, das hat leider nicht den erwünschten Effekt erzielt, so dass wir jetzt wieder zu den bewährten Einstellungen zurück gegangen sind und hoffen dass wir damit ganz gut liegen.“

Text und Foto: Doreen Müller

 

 

 

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