Jerez-GP: Öttl „Wertvolle Punkte und um Erfahrungen reicher“

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Trotz Sturz im Training lief es am Wochenende recht gut Philipp Öttl. Der 19-jährige holte sich im Qualfying den 12. Startplatz und war im WarmUp mit 0,293 sec Rückstand als Sechstschnellster unterwegs. Nach dem Moto3 Rennen haben wir uns mit Philipp Öttl getroffen und mit ihm über sein Resultat beim Großen Preis von Spanien gesprochen.

Im Rennen hast Du es bis auf Platz 5 vorgeschafft, doch letztenendes bist Du als 10. über die Ziellinie gekommen. Was war der Grund oder was hat Dir gefehlt um auf Platz 5 zu bleiben?
Ich habe immer angegriffen und habe mich ganz gut gefühlt. Am Schluss habe ich mich aber leider in Turn 6 verbremst und habe dadurch viele Plätze verloren. Das ist der Grund warum es nicht für einen besseren Platz gereicht hat. Darüber bin ich natürlich enttäuscht, aber ich habe wieder einen Top Ten-Platz mir holen können und ohne den Fehler hatten wir uns zwischen Rang 5 und 9 eingelaufen. Es war ein durchwachsenes Rennwochenende. Ich bin von Startplatz 12 losgefahren und nach den ersten Runden war ich Achter. Das hat es lang nicht gegeben. Ich habe wieder etwas dazu gelernt.

Habt Ihr im WarmUp noch etwas an Deiner Maschine verändert?
Nein da haben wir garnichts mehr geändert gehabt. Das WarmUp schon aussagekräftig, obwohl es Probleme mit dem Nebel und den Sichtverhältnissen gegeben hat und die Strecke auch noch etwas feucht war. Aber die sechstschnellste Rennrunde zeigt schon wo wir hingehören.

Es war insgesamt heute ein sturzreiches Rennen. Was glaubst Du woran hat das gelegen?
Jerez ist allgemein eine der Strecken, wo viele Fahrer ausfallen. Jerez ist anstrengend und schwierig, wie ich es im Interview mit Euch schon gesagt hatte. Die Reifen bauen mit der Zeit auch ab und somit macht dies die Strecke auch so schwierig und es kommen weniger ins Ziel.

Als nächstes geht es nach Frankreich auf den Circuit des 24Heures. Wie liegt dir diese Strecke?
Le Mans ist ähnlich wie hier, es geht etwas mehr rauf und runter wahrscheinlich ist es arschkalt und schneit im Vergleich zu hier (lacht). Spaß beiseite, ich denke dass wir auch dort in der Lage sein werden ein gutes Ergebnis zu erzielen. Die Strecke mag ich schon ganz gern und ich hoffe das wir da aufschließen können, wo wir jetzt aufgehört haben. Wir haben bis jetzt jedes Rennen gepunktet.

 

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Text: Doreen Müller

Foto: Tobias Linke

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