Jerez-GP: Lorenzo „Bedeutender als als ein Yamaha-Sieg!“

Die Art und Weise wie Ducati Pilot Jorge Lorenzo in Jerez seinen dritten Platz feierte, erinnerte an eine Siegesparty. Tatsächlich muss das Podium für den Mallorquiner wie eine Erlösung gewirkt haben, hatten ihn viele nach dem Wechsel zu Ducati und den anfänglichen Schwierigkeiten bereits aus der Liste der WM-Anwärter gestrichen. 
Umso stärker kehrte Jorge Lorenzo an dem vergangenen Wochenende beim spanischen Grandprix zurück. Von Startplatz 8 aus kämpfte sich der 30-Jährige während des Rennens immer weiter nach vorn und machte sich selbst somit womöglich das schönste nachträgliche Geburtstagsgeschenk! „Es ist mehr als ein Sieg mit Yamaha!“, stellte Lorenzo nach dem Rennen klar.

„Jeder weiß um die Schwierigkeiten bei diesen Streckenbedingungen mit einem speziellen Bike wie der Ducati wettbewerbsfähig zu sein. In diesem Jahr waren die Reifen etwas weicher und ich mag Jerez als Strecke, das machte uns stark während des gesamten Wochenendes. Nur im Qualifying hatte ich ein paar Probleme, aber ich wusste dass ich die Pace hatte um, um den fünften oder sechsten Platz kämpfen zu können. Ich konnte die Fahrer Stück für Stück überholen und lag dann hinter Zarco, es hat mich aber ein paar Runden gekostet ihn zu überholen,“ analysierte der mehrfache Grandprix-Sieger weiter und erklärte zugleich warum er es an diesem Wochenende weiter nach vorn schaffte.

„Es ist wie ich sagte, ich brauchte einfach etwas Zeit um mich an die Ducati zu gewöhnen! Dieses Bike ist sehr spezial. Ich musste meinen Fahrstil und meine Mentalität an die Ducati anpassen!“

Text: Doreen Müller

Foto: Tobias Linke

 

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