Jerez-GP: Intact GP „Große Umstellung für Sandro und Marcel“

„Das es nicht leicht wird, haben wir vorher gewusst,“ so Marcel Schrötter im Interview. Bereits bei den Frühjahrestests in Jerez taten sich beide Fahrer auf der spanischen Strecke schwer und auch heute wollte es nicht ganz Recht gelingen. Mit Platz 15 und Platz 17 in der Tagesgesamtwertung wirkten die Intact GP-Piloten somit eher weniger zufrieden.

„Wir sind schon näher dran als beim Test doch aktuell fehlt uns noch eine Sekunde auf die Spitze. Wir haben die letzten Rennen gesehen, dass wir weiter vorkommen aber ich kann es nicht genau sagen woran es liegt,“ erklärte Marcel Schrötter schließlich.

Im Morgentraining sah es zunächst recht positiv für den 24-Jährigen aus. Mit 2:00.532 verpasste Schrötter im FP 1 knapp die Top Ten. Dennoch ist eine Entwicklung mit dem neuen Motorrad auch für Schrötter spürbar. „Über die Rennen von Katar bis Austin sind wir ein ziemlich identisches Motorrad gefahren und haben eigentlich kaum etwas verändert, bis auf die Anpassung der Federn an die jeweilige Strecke. Und trotz gleichem Motorrad konnten wir uns stetig verbessern, aber irgendwas passt hier leider nicht. Zum ersten Mal fahren wir hier mit den weicheren Reifen. In Übersee sind wir härtere Reifen gefahren, die uns anscheinend eher entgegen kommen.“ 

Das man mit einer Suter-Maschine auch weiter an die Spitze heran kommt, bewies Dominique Aegerter im zweiten Freien Training. Der Kiefer Racing-Pilot erreichte die zweitschnellste Rundenzeit des Tages, mit knapp einem Hunderstel Rückstand auf Alex Marquez. Woran dies liegen könnte, versuchte Sandro Cortese zu erklären. „Dominque kennt die Suter schon seit vielen Jahren. Auch wenn er sie jetzt 2-3 Jahre nicht gefahren ist, aber jeder Rennfahrer erinnert sich an das Motorrad womit er schon mal gefahren ist. Und das ist schon eine große Umstellung, auch wenn es „nur“ der Rahmen ist. Ich denke bei Marcel und mir dauert es einfach noch etwas bis wir uns angepasst haben. Es ist gefühlt ein komplett anderes Motorrad, die Suter braucht auch etwas mehr Zeit bis sie perfekt abgestimmt ist und die Konkurrenz schläft nicht. Somit müssen wir uns steigern. Das erste Trockentraining lief noch nicht so wie ich mir das vorstelle. Der Rückstand ist schon noch enorm auch wenn wir weiter dran sind als im Frühjahr.“

Text: Doreen Müller

Foto: Dynavolt Intact GP – F. Weisse

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