Jerez-GP: Folger „Yamaha hat Probleme mit Hinterrad“

„Ich bin mit dem Qualifying schon zufrieden. Wir haben hart gearbeitet und geschaut dass wir die richtige Balance finden,“ berichtete Folger am Ende des Tages.

„Gestern haben wir ziemlich viel verändert und viele Sachen ausprobiert und das Motorrad stabiler gemacht, auch wenn dies vom Handling her nicht das Optimale ist. Im FP 4 hatten wir eine gute Pace und waren stark unterwegs, auch im Qualifying war es nicht schlecht, aber die Zweizehntel vom Johann haben wir nicht mehr gefunden. Das wichtigste ist jedoch die Rennpace,“ erklärte der GP-Neuling weiter. Und auch wenn starke Fahrer wie Valentino Rossi und Jorge Lorenzo direkt vor Folger liegen, konnte der Deutsche eine schneller Pace im Qualifying gehen. Dennoch reichte dies allein nicht für eine schnellere Rundenzeit.

„Das Hinterrad ist ziemlich durch gegangen und somit hatte ich das Gefühl dass ich im Kurvenausgang ziemlich viel Zeit verloren habe. Im Moment weiß ich jedoch noch nicht ob es am Fahrstil liegt oder am Dämpfer, am Fahrwerk oder an der Elektronik. Das müssen wir noch herausfinden und anpassen.“ Diese Problematik scheinen die Yamaha-Piloten an diesem Wochenende jedoch allesamt gleich zu haben auch Vinales hatte Probleme mit dem Hinterrad, besonders in den Linkskurven. Etwas was Folger gut bestätigen konnte.

„Es sind viele Linkskurven in Jerez dabei, wo man ziemlich lang in Schräglage am Gas zieht. Besonders im dritten Sektor, wo zwei ganz schnelle Linkskurven sind, da sieht man da sich Yamaha generell schwerer tut als Honda,“ so Folger weiter. Das Gefühl für das morgige Rennen ist allerdings durchweg positiv. „Ich glaube wir sind wieder konkurrenzfähig und stärker als in Austin. das ist ein gutes Zeichen.“

Text: Doreen Müller

Foto: Monster Yamaha Tech3

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