Jerez-GP: Folger „Wissen wo das Problem ist“

Der Circuito de Jerez zählte bisher eigentlich zu den „Heimstrecken“ von Yamaha. In den Freien Trainings der Königsklasse taten sich die Yamaha-Piloten heute jedoch schwer, auch Tech3-Pilot Jonas Folger schaffte nicht den Sprung in die Top Ten. 

„Es war okay heute. Im Regen lief es super. Ich kenne die Strecke ja schon von früher und somit hat es mir mit der vielen Leistung und dem guten Grip richtig viel Spaß gemacht. Das Motorrad hat super funktioniert,“ erklärte Folger sein Ergebnis am Morgen. Im ersten freien Training war der 23-Jährige als sechstschnellster unterwegs und verlor nur 0,6 Sekunden auf die Spitze. Am Nachmittag wurde der Abstand zum Führenden jedoch größer.

„Im Trockenen haben wir dann geschaut, dass ich gemeinsam mit der Gruppe rauskomme und mit mehreren Fahrern auf der Strecke bin. Das Vertrauen ist eigentlich ganz schnell gekommen und wir sind gut dabei gewesen, jedoch dann an eine Rundenzeit ran gekommen, wo Probleme bekommen haben,“ resümierte Folger. „Wir haben das Gewicht am Motorrad verändert und probiert einen Mittelweg zu finden. Am Schluß hatte ich zuviel Transfer, vom Bremspunkt bis zum Kurvenausgang war das Motorrad einfach zu hoch und das macht das Bike so instabil. Für Morgen müssen wir schauen, dass wir das Motorrad tiefer einstellen. Wir sind nicht zu weit von der Spitze weg und sind somit sehr zuversichtlich, da wir auch wissen woran es liegt.“

Text: Doreen Müller

Foto: Monster Yamaha Tech3

Tags:, ,

Trackback von deiner Website.

Kommentieren