Jerez-GP: Bradl „Winglets sind eigentlich nichts besonderes“

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Die besten Resultate im teaminternen Vergleich bei Aprilia holte Stefan Bradl, welcher im zweiten freien Training mit Platz 15 und 1:41.178 sec mehr als eine Sekunde schneller war, als in der vorherigen Session.Dabei nutzte der Zahlinger den ersten Tag in Jerez de la Frontera nicht nur um auf Zeitenjagd zu gehen, sondern beschäftigt sich auch mit der Winglet-Frage.

„Eigentlich sind sie ja nichts besonderes, aber sie halten das Vorderrad bisschen besser am Boden und merkt dass da ein bisschen Abtrieb da ist und das ist ganz positiv,“  im Gespräch mit Racetrack News. Das erste Gefühl schien somit durchweg positiv zu sein, generell festlegen inwiefern die Winglets eine Bereicherung darstellen, ließ sich Bradl jedoch nicht, weitermachen wolle man mit den Winglets dennoch, da bisher nichts grundlegendes dagegen spreche. Auch am Set-up wurden bei Aprilia verschiedene Variationen, vorn wie hinten durch probiert und auch hier bleibt noch genug Spielraum nach oben. Neben der Wingletfrage und den Grund-Set-up musste sich der Deutsche ebenfalls mit den Streckenbedingungen auseinandersetzen und war sich noch nicht ganz sicher, was die beste Reifenwahl für den morgigen Tag darstellt.

„Der Grip ist hier generell sehr schlecht. Die Reifenfigurationen, die wir haben sind nicht so super gut. Für den Vorderreifen sind wir noch am aussortieren und am Hinterrad bleibt eigentlich nur die weiche Mischung übrig, da wir mit den harten Reifen ganz wenig Grip hatten,“ beschreibt Bradl die Reifenproblematik unter spanischen Streckenbedingungen. „Im Vergleich zum Vormittag hat es sich nicht verschlechtert, da sind wir sogar eine Sekunde schneller gefahren, allerdings haben wir auch den weicheren Reifen benutzt.“

Text: Doreen Müller

Foto: Tobias Linke

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