Jerez-GP Background: Ein goldener Flamingo am Wegesrand

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Nobuyuki Wakai – ein Name, der spätestens seit einem tragischen Unfall vor 23 Jahren eng mit dem Circuit in Jerez de la Frontera verbunden ist. Nicht alle Fahrer und Pressevertretern ist dieser Motorradrennsportler ein Begriff. Nur wenige Kollegen der älteren Generation können sich noch an den sympathischen Japaner erinnern und waren zum Teil selbst beim Rennen der 250ccm dabei, als Wakai 1993 hier in Jerez sein Leben verlor.

Wir machten uns aufgrund einer Leseranfrage auf die Suche nach der Statue, die an den ehemaligen Suzuki-Piloten gedenkt. Außerhalb des Fahrerlagers auf einem kleinen Hang gelegen wurden wir, dank Hinweise nichteinheimischer Pressekollegen, fündig. Ein goldener Flamingo, der Talisman des Japaners, ziert den Kopf der Statue und zieht bereits aus der Ferne manch einen Blick auf sich.

Nobuyuki Wakai zählte damals zur größten Hoffnung von Suzuki in der 250ccm Klasse. Der in Japan sehr populäre Rennsportler stürzte 1993 bei einem Zusammenstoß mit einem Zuschauer in der Boxengasse, als jener achtlos die Boxengasse durchquerte. Wakai schlug bei seinem Sturz dabei gegen den Sockel der Boxenmauer und erlag kurze Zeit danach seinen Verletzungen.

Wir danken unserem Leser, der uns auf diese kleine Statue aufmerksam gemacht hat und somit den Anstoß gab am heutigen Tag an den Japaner zu erinnern.

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Text und Foto: Doreen Müller

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