Jens Kuck “Meines Erachtens die schönste Veranstaltung Deutschlands”

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Jens Kuck stand am Pfingstwochenende wieder beim Fischereihafenrennen am Start. Der bekannte Grip-Moderator konnte im letzten Jahr einen Lauf gewinnen. 2016 ging er mit einer von Klaus Bretter vorbereiteten BMW S1000 ins Rennen und konnte im Superbike-Lauf einen starken siebten Platz erkämpfen. Wir haben mit “Käpt´n Kuck” gesprochen.

Jens, zum wie vielten Mal bist Du jetzt beim Fischereihafenrennen dabei?

Ich bin zum dritten Mal mit den großen Motorrädern dabei und bin vor ein Paar Jahren hier Supermoto gefahren. Aber da war der Streckenverlauf noch ein bisschen anders.

Ist denn die Strecke, die ja eigentlich keine Rennstrecke in diesem Sinne ist, eher für Supermotos geeignet wäre?

Für Supermoto wäre es natürlich sehr cool. Da hätte ich Bock mit zu fahren. 

Was ist das für Dich für ein Gefühl, bei dieser Kultveranstaltung zu starten?

Meines Erachtens ist es die schönste Veranstaltung Deutschlands. Der Kontakt zu den Zuschauern ist einfach da und die Atmosphäre ist unbeschreiblich. 

Es ist das 59. Mal, dass das Fischereihafenrennen ausgetragen wird. Wie erklärst Du Dir, dass solch ein traditionsreiches Event auch heute noch sehr viele junge Leute und Familien anzieht?

Ich denke, dass es am Flair liegt. Hund, Katze Maus, alle werden eingepackt und mitgebracht. Tradition, Flair und diese Feststimmung machen das Ganze aus. So sollten eigentlich mehr Rennveranstaltungen sein: Offen und mit vielen Sachen, die es zu sehen gibt.

Meinst Du, dass es in Deutschland zu wenig Road Racing-Veranstaltungen dieser Art gibt? Klar, gibt auch Läufe wie die IRRC o.ä., aber flächendeckend finden diese hier nicht statt…

Ich glaube, dass wenn es so etwas als Masse gibt, so ein Event wie hier die Besonderheit verliert. So wie es ist, ist es okay. Ansonsten bin ich eigentlich nicht so der große Fan vom Road Racing. Hier ist es aber die Erfahrung, die mir zeigt, dass jeder auf den anderen so ein bisschen aufpasst. 

Letztes Jahr warst Du ja noch erfolgreich mit der Yamaha unterwegs. Dieses Jahr fährst Du die Superbike-BMW. Was ist das für eine Umstellung?

Die S1000 fahre ich für die Story, weil wir sonst in der GRIP-Bike-Edition eine Wiederholung hätten. Sie ist einfach eine Granate und für hier eigentlich etwas übermotorisiert, macht aber mega viel Spaß. Es handelt sich ja um ein Serienbike und ich wollte selbst auch herausfinden, wie weit ich mit einem Standardmotorrad komme.

Wie weit bist Du da so am Limit?

Ich bin immer noch in meiner Komfort-Zone. Unsere Prämisse war es, hier nicht auf Sieg zu fahren, sondern zu gucken, wie viel Performance eigentlich in dem Bike steckt. Klar ist ein erfolgreiches Ergebnis gut, aber es soll auch nie so sein, dass ich es überreißen würde. Das Ding muss heil zurück (lacht).

Wie sind für Dich die Reporter-Tätigkeit vor Ort aus?

Im Prinzip ist es so, dass wir in unserem Film zeigen, dass Du wirklich hier auf Achse hinkommen kannst, das Nummernschild wegschraubst, Slicks aufziehst und dann Rennen fährst. Das ist eigentlich auch ziemlich einzigartig. 

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Text: Dominik Lack

Fotos Dominik Lack

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Kommentare (1)

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    Michael

    |

    Ich kann dem nur zustimmen, konnte am Samstag mit Jens ne Runde schnacken
    Super netter Typ

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