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Isle of Man TT 2018: Harrison, Rutter und Dunlop siegen

Mit dem Mittwoch startete der vorletzte Renntag der diesjährigen Isle of Man TT 2018. Gleich drei Rennen waren angesetzt. Darunter der zweite Lauf in der Superbike, die TT-Zero und das Rennen der Lightweights. Aus drei verschiedenen Rennen, folgten mit Dean Harrison, Michael Rutter und Michael Dunlop drei verschiedene Sieger.  

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Harrison siegt im 2. Supersport-Rennen

Der Renntages am Mittwoch begann mit dem Supersport-Rennen. Erneut ging Conor Cummins als Erster ins Rennen. Doch bereits nach der ersten von vier Runden hatte Dean Harrison mit 3,6 Sekunden die Nase vorn. Hinter ihm lauerten Michael Dunlop und Peter Hickman auf einen entscheidenden Fehler des Führenden. Dieser passierte jedoch Michael Dunlop beim Pitstop, für den der Nordire eine 30-sekündige Strafe kassierte. Damit fiel Dunlop auf Rang sechs zurück und Dean Harrisons Vorsprung wurde größer. 18,6 Sekunden trennten ihn schließlich von dem Zweitplatzierten Peter Hickman. Michael Dunlop schaffte zwar sich in der letzten Runde noch einen Platz zu ergattern, jedoch reichte es nicht mehr als für einen fünften Platz. Auf Rang drei l James Hillier, Vierter vor Dunlop ist Cummins. Der Supersport-Sieg ist Harrisons insgesamt zweiter TT-Triumph.

Rutter gewinnt TT Zero-Rennen

Das TT-Zero-rennen mit nur einer Runde sicherte sich Michael Rutter, der auch als erster Pilot auf die Strecke ging. Mit einem Vorsprung von 23.644 Sekunden holte er sich den TT Zero-Sieg vor Daley Mathison. Mit seinem Sieg feierte Rutter nicht nur seine sechste TT-Goldtrophäe, sondern fuhr auch mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 196,05 km/h einen neuen Rundenrekord ein. Hinter Mathison landete mit Lee Johnston mit Platz drei auf dem Podium. Sein Rückstand auf Rutter betrug allerdings über zwei Minuten.

Dunlop holt 18. TT-Sieg in Lightweight TT-Rennen

Mit dem Lightweight TT-Rennen gingen Dunlop und Co. ins letzte Rennen des Tages. Diesmal eröffnete Daniel Cooper das Rennen. Nach einer Runde führte Ivan Lintin das Rennen mit 6.7 Sekunden Vorsprung auf Derek McGee an. Dunlop lag zu diesem Zeitpunkt auf Platz drei vor Stefano Bonetti und James Cowton. Dafür war Dunlop am Ende von Runde zwei der erste Pilot in den Pits. Zu diesem Zeitpunkt führte er das Rennen bereits an und hatte einen neuen Rundenrekord aufgestellt. Auch in der dritten Runden blieb Dunlop an der Spitze. Konkurrent McGee lag aber nur 1.6 Sekunden hinter ihm. Hickman fuhr in Runde drei auf den dritten Rang vor, jedoch fehlten ihm auf McGee ganze 53 Sekunden. Hickman profitierte vom Ausfall Cowtons, der das Rennen unverletzt auf der Höhe von Crosby Crossroads aufgeben musste.

In der letzten Runde brach Dunlop seinen vorher eingefahrenen Rundenrekord ein weiteres Mal, er beendete die Runde mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 197,54 km/h. Damit öffnete er auf den Zweitplatzierten McGee eine Lücke von 14.6 Sekunden. Ebenfalls aufs Podium schaffte es Rutter mit Rang drei, nachdem Hickman das Rennen im Streckenabschnitt Union Mills ebenfalls unverletzt aufgeben musste. Vierter wurde Bonetti mit fast zehn Sekunden Rückstand auf Rutter. Die Top-5 komplettierte Joey Thompson.

 

 

 

 

Text: Rowena Hinzmann
Foto: iomtt-pressoffice

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