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IRRC Frohburg: Brandenburger „Konnte Rundenzeiten verbessern“

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Mit dem Rennen in Frohburg endete vor gut drei Wochen wieder eine ereignisreiche IRRC Saison mit jeder Menge Road Racing Action! Auch unser Hanno ließ sich das Saisonfinale nicht entgehen und erzählte Racetrack-News wie es für ihn lief.„Das wars also wieder! Die 2016er Ausgabe der IRRC ist nach dem letzten Lauf in Frohburg schon wieder Geschichte. Und es war ein sehr turbulentes Wochenende! Nachdem ich in Belgien und Finnland leider nicht antreten konnte, freute ich mich um so mehr auf das letzte Abenteuer des Jahres, das 54.Frohburger Dreieckrennen.

Wir reisten mit meinem guten alten VW Bulli an, der auf dem Heimweg vom letzten Event in Horice/CZ abgeschleppt werden musste und den ich erst 2 Tage vor Frohburg aus der Werkstatt wiederbekam. Zusammen mit dem alten Anhänger, Baujahr 1961 hatte ich wenigstens genug Platz, um alles einzupacken.

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Am Donnerstag Abend angekommen, kam schon Ogga, um ums beim Zeltaufbau zu helfen. Das ist das Schöne an diesem Rennsport, Freunde und Fans die begeistert mitmachen!

Am Freitag war die Fahrervorstellung in Frohburg auf dem Marktplatz geplant. Ich wusste aus dem letzten Jahr, dass der DMSB, der für die technische Abnahme verantwortlich war, uns schnell einen Strich durch die Rechnung bei der zeitlichen Planung machen könnte und so waren Jürgen (#300, GSX-R 750) und ich die ersten vorm Tor der technischen Abnahme. Wie geahnt gab es wieder unnötige Diskussionen um Form und Farbe der Startnummern und andere (aus unserer Sicht) unnötige Kleinigkeiten (Transponder war links, soll aber rechts ans Motorrad…).

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Auch Jens und seine Familie aus Dresden kamen am Freitag Abend im Fahrerlager an, um beim letzten Lauf der IRRC dabei zu sein. Seine Frau Julia hatte auch gleich eine „Überraschung“ mitgebracht. Diese Überraschung hat aber zum Glück noch 4 Wochen bis zum errechneten Termin und so konnten sie diesem Wochenende noch lässig entgegensehen!

Die Fahrervorstellung auf dem Marktplatz war dann auch ein voller Erfolg und unzählige Besucher kamen, um die Fahrer mit ihren Maschinen live zu sehen.

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Die Qualifyings fingen am Samstag schon um 8.35 Uhr für uns an, verliefen aber bis auf einen technischen Defekt (Schalthebel gebrochen-danke noch mal an Thomas Wendel für den Ersatz) für uns gut und unauffällig. Das erste Rennen in der SSP Open wurde schon am Samstag gefahren. Mechaniker Daniel Knabe war auch dabei, er ist extra am Freitag nach der Arbeit (!) mit seinem Auto die 570 Kilometer nach Frohburg gekommen, um zu helfen und auch einmal in Frohburg dabei zu sein. Sein Auto fährt 240 km/h, wie er jetzt weiß, erzählte er uns 😉

Nach dem Rennen zog ich meine Sachen aus und legte die Funktionsunterwäsche über einen Stuhl, um sie trocknen zu lassen. Daneben stellten die anderen einen Grill auf und Jens schaffte es irgendwie, mit dem Grillanzünder meine Hose in Brand zu setzen…

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Am Sonntag hatte ich 3 Rennen vor mir und wusste, daß ich dank meines Grid-Girls Britta gut darstehen würde! Das Wetter war super und bis auf einen kleinen Zwischen-„Fall“ mit Benjamin Beume im zweiten SSP-Open Rennen lief alles gut und es hat einen riesigen Spass gemacht. Ich konnte auch in Frohburg meine Rundenzeit verbessern, wie auf jeder Strecke in diesem Jahr.

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Am Sonntag Abend gab es im Festzelt die Jahresehrung der Fahrer. Das Zelt war voll und die Stimmung super, ein durchaus würdiger Abschluss für eine tolle Saison des Internationalen Road Racing.

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Ich danke an dieser Stelle meinen Sponsoren, Freunden und Helfern, die es mir möglich gemacht haben, erfolgreich daran teilzunehmen!

Diese Art von Motorsport ist mit so viel Fleiß, Emotionen und Begeisterung verbunden, wie man es woanders nicht erlebt!

Ich danke allen Beteiligten!“

Text: Hanno Brandenburger

Fotos: Hanno Brandenburger, Andi Heinze

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