Intact-Team-Manager Jürgen Lingg nach Katar-GP enttäuscht

Für die Fahrer des Intact-GP-Teams gestaltete sich der Katar-GP schwierig. Die deutschen Moto2-Piloten Sandro Cortese und Marcel Schrötter erwischten mit Platz 22 und 16 keinen guten Start in die Saison.

Dabei sah es zumindest für Schrötter zunächst nach WM-Punkten beim Suter-Debüt aus. Am Ende reisten jedoch beide Fahrer ohne WM-Zähler aus Katar ab. Team-Manager Jürgen Lingg, der nach den desaströsen Testfahrten in Jerez und einem positiveren Katar-Test noch zuversichtlich war, gibt sich unzufrieden. „Wir haben natürlich alle nicht gewusst, was auf uns zu kommt mit dem neuen Bike, aber ich bin jetzt schon etwas enttäuscht.“ sagte der Allgäuer angesichts des Rennresultates. „Marcel hat das ganze Rennen über gut gekämpft, aber man hat gemerkt, dass er etwas feststeckte. Im Zweikampf am Schluss hat er dann zwei Positionen verloren.“

Gerade bei Schrötter, der zu dem Wechsel des Chassisherstellers auch einen Teamwechsel durchmachte, war ein positiver Saisonstart wichtig. Schlechter lief es beim immer noch etwas angeschlagenen Cortese, der sich das ganze Wochenende nicht vorn zeigen konnte und auch einen Sturz zu verzeichnen hatte. „Bei Sandro war das alles noch weniger berauschend. Er hat gemerkt, dass seine Verletzung aus dem Winter noch nicht abgeklungen ist und muss jetzt einiges aufholen.“ 

Das nächste Rennen findet nächste Woche auf dem Circuit Termas de Rio Hondo statt, wo Cortese im letzten Jahr von Platz sieben gestartet, dann im Rennen aber gestürzt. Viel Arbeit sieht Lingg bis dahin jedoch nicht nur auf der Fahrerseite, sondern auch bei der Technik. „Aber auch mit dem Motorrad müssen wir noch nachlegen. Man hat es an den anderen Suter-Fahrern gesehen. Domi (Aegerter) war zum Rennende hin wieder stark, aber es fehlt dennoch sehr viel und daran müssen wir arbeiten.“

 

Text: Dominik Lack

Foto: IntactGP

Tags:, ,

Trackback von deiner Website.

Kommentieren