Imola: Schmitter „viel Spaß am fahren“

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Nach einem desaströsen Rennwochenende vor zwei Wochen in Assen konnte es für Dominic Schmitter in Imola nur bergauf gehen. Der Schweizer kam in beiden ersten Trainingssessions gut zurecht und schien wieder den Spaß am fahren gefunden zu haben. Am Ende belegte er den zwanzigsten Rang.

„Das erste Training verlief ein bisschen problematisch, weil der Transponder nicht funktioniert hat. Dadurch haben wir etwas Zeit verloren. Aber im zweiten konnte ich dafür sehr viel fahren und einen Longrun machen. Da hatte ich so ziemlich gar keine Probleme und viel Spaß am Fahren. Das war ein sehr schönes Gefühl, endlich mal wieder unbeschwert zu fahren. Ich konnte mich um zwei Sekunden steigern und bin nur noch vier von der Spitze weg. 

Hier in Imola ist alles immer ein bisschen auseinander gezogen. Ich bin aber nur 0,03 Sekunden hinter Karel Abraham und ich freue mich tierisch auf morgen, weil ich die Runden recht locker aus dem Ärmel schütteln konnte. Ich denke, dass da noch einiges nach vorn gehen wird. Am liebsten würde ich unter 1:50 kommen, aber das echte Ziel ist, 1:50 Mitte bis tief zu fahren. Dann hätte ich zwei bis drei Sekunden Rückstand pro Runde, aber das geht in Ordnung, weil hier in der WM einfach alle so viel Erfahrung haben.“

 

Text: Dominik Lack

Foto: Dominik Lack

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