Imola: Moser „bin sicher, dass ich noch Potential hatte“

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Marc Moser erlebte einen durchwachsenen ersten Trainingstag in Imola. Der Ducati-Pilot hatte wie seine Konkurrenten mit schwierigen Streckenbedingungen zu kämpfen und konnte am Schluss des FP2 keine verbesserte Runde fahren. Am Ende des Tages steht dem Deutschen ein 18. Platz bei den Superstocks mit einer 1:52,558 zu Buche.

„Heute morgen ist es relativ gut gelaufen. Es gab aber eine größere nasse Stelle auf der Strecke und außerdem haben sie den Asphalt in zwei Abschnitten erneuert, der so dunkel ist, dass man nicht sieht, ob es nass ist oder nicht. Da sind die meisten natürlich vorsichtig gefahren und ich auch. Trotzdem bin ich recht gut zurechtgekommen.

Am Mittag war es dann deutlich wärmer und wenn der Asphalt 15 Grad wärmer ist, verhält sich das Motorrad ganz anders auch der Reifen wegen. Für diese Verhältnisse hatten wir das Motorrad noch nicht abgestimmt. Allerdings bin ich mir sicher, dass ich noch Potential nach oben hatte, weil ich mich kontinuierlich gesteigert habe. Die letzten drei Runden bevor die Session abgebrochen wurde gab es aber Probleme. Erst bin ich auf einen langsamen Fahrer aufgelaufen und dann wurde in einer Schlüsselstelle gelb geschwenkt, weil ich Fahrer neben der Strecke lag.

Dann hat es keinen Sinn mehr gemacht, die Reifen noch zu zerstören. Die Runden habe ich mir dann eher noch für das Qualifying aufgehoben.

Über Platz 18 mache ich mir eigentlich gar keinen Kopf. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich auch eine 1:51  hoch oder Mitte hätte fahren können. Dass ich an vielen Stellen gut zurechtgekommen bin, haben wir auch am Data-Recording gesehen. Ich brauche ein bisschen, um mich kontinuierlich aufzubauen. An sich ist der Plan ganz gut aufgegangen.

Für das Qualifying werden wir die selben Verhältnisse haben wie heute Nachmittag und dann haben wir die Maschine auch so eingestellt, dass alles funktioniert. Mein Ziel ist es, eine niedrige 1:50er Runde zu fahren. Ich weiß, in welchen Sektoren ich mich verbessern muss und bin mit meinem Team durchgegangen, welche Probleme ich noch wo habe. Ich bin gespannt, wie es morgen aussieht.“

Die kombinierte Zeitenliste der Superstock 1000 gibt es HIER zum Nachlesen.

 

Text: Dominik Lack

Foto: Dominik Lack

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