HKR EVO2. Ein Fahrbericht von Dustin Gerken

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Dustin Gerken startet 2016 mit der Krämer HKR EVO 2 ordentlich durch. Der Racetrack-News-Gastautor hat mittlerweile bereits zwei Rennen hinter sich gebracht und konnte viele Eindrücke sammeln. Heute berichtet er über seine Erfahrungen mit dem neuen Bike, die er beim Testen sammeln konnte.

Auf dem Pannoniaring bin ich zum ersten Mal bei einem TNT Event auf einer großen Strecke gefahren und habe meine HKR EVO2 ausführlich getestet. Der Pannoniaring war eine Strecke mit sehr vielen Kurven und Höhenunterschieden, was für mich eine kleine Herausforderung war, da ich vorher mit der EVO noch keine richtigen Testfahrten machen konnte und noch keine Strecke mit so vielen Kurven und Höhenunterschieden befahren habe. Vor Ort war auch das gesamte Krämer Motorcycles – Team, welches mich bei Problemen unterstützt hat. Lukas Wimmer hat mir bei den Fahrwerkseinstellungen geholfen, da ich im ersten Turn ein kleines Chattern im Vorderrad hatte. Im zweiten Turn war es dann weg.

„Die EVO2 liegt sehr stabil“

Das Wetter war ok, also 8°C und bedeckt. Im dritten Turn hab ich das Motorrad dann sehr gut im Griff gehabt und ich muss sagen, dass sich das Motorrad vom Fahrverhalten und von der Agilität echt wie eine Moto3 verhält, was auf einen vertieften Schwerpunkt des Motorrades zurückzuführen ist. In der Kurve liegt die EVO2 sehr stabil und lässt sich auch gut in extremen Schräglagen nachziehen. Durch die Leichtigkeit des Motorrades spürt man jede technische Veränderung oder auch generelle Veränderungen.

Beim Fahren spürt man ebenfalls jeden Rutscher und jeden Curb gut im Sitz. Anschließend ist noch zu erwähnen, dass der Duke 690 Motor seine Kraft aufgrund der Leichtigkeit des Chassis von gesamt nur 125Kg ab 5000 rpm sehr stark auf das gesamte Motorrad überträgt, welche man echt spürt und die Brembo Doppelscheiben – Bremse ihre Kraft ebenfalls stark spürbar überträgt.

Ich bin zunächst noch mit meinen Pirelli Diablo Größe 110 / 165 gefahren, zu welchen ich echt Vertrauen habe, aber welche ich leider nicht mehr fahren darf, da ich im PRO MONO Cup die Goldspeed Slicks fahren muss. Mehr dazu im Rennbericht über den Nürburgring. Nach den Trainings und den zwei Qualifikationen bin ich noch ein kleines Rennen gefahren, wo ich in der Mitte landete.

Fazit: Das bessere Schulungsmotorrad für Nachwuchsfahrer

Da ich vorher die KTM RC390 gefahren bin und jetzt den Vergleich zwischen diesen beiden Motorrädern habe, kann ich folgende Bilanz ziehen: Die HKR EVO2 ist definitiv das bessere Schulungsmotorrad für Nachwuchsfahrer als die RC390. Die EVO 2 ist viel handlicher, die Power ist am Anfang eventuell ein bisschen viel, was sich aber spätestens am 3. Tag legt. Das Motorrad lässt Dich jede Veränderung sofort spüren, ob im Positiven oder Negativen. Wenn man das Bike fertig auf sich eingestellt hat, hat man eine pure Rennmaschine, mit der man sich gewaltig entwickeln kann. Wir haben nicht einen Tag bereut, dieses Motorrad gekauft zu haben und können jedem Nachwuchsfahrer absolut dieses Bike empfehlen. Dies war mein erster Fahrbericht über die HKR EVO2 und meinen Testtag mit diesem tollen Motorrad auf dem Panoniaring und ich hoffe, dass er er Euch gefallen hat.

Euer Dustin GP

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Text: Dustin Gerken

Fotos: Dustin Gerken

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