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Großes Colin Edwards-Interview-Special Teil 2: Preview Indy-GP

Für Colin Edwards wird der Große Preis von Indianapolis an diesem Wochenende das letzte MotoGP-Rennen vor heimischen Publikum sein. Der Texaner freut sich bereits auf das sehr emotionale Wochenende, schließlich wird auch seine ganze Familie an die Strecke kommen. Racetrack-News hat im Gespräch mit dem Forward-Piloten nachgefragt:


Ist Indianapolis eine besonders technische Strecke?

Ja auf jeden Fall und sie haben sie auch geändert. Der Asphalt im Infield wurde erneuert, also haben wir jetzt dort zumindest einen durchgehenden Asphalt. Ich glaube jeder ist da schon ein bisschen gespannt drauf. Es ist immer aufregend auf neuem Untergrund, wenn die Steine noch nicht so abgenutzt sind und man guten Grip hat.

Wie ist die Atmosphäre an der Strecke?

Naja alles ist halt sehr groß. Das Arreal ist groß, die Strecke ist groß. Und die Stadt ist toll, da kann man super hingehen um was zu essen nach dem Rennen. Außerdem haben wir Sonderaktionen mit Bridgestone, spielen Golf am Donnerstag und es wird viel drum herum geboten.

Ist der Indy-Grand Prix für Dich etwas anderes als Dein “direktes” Heimrennen in Austin?

Oh ja sicher. Das Rennen in Texas ist anders. Es ist ja quasi in meinem Garten. Selbst von dort aus komme ich noch mit dem Flugzeug nach Indy. Die Stimmungen sind einfach unterschiedlich. Indy ist einfach traditionell und die Geschichte hinter der Rennstrecke ist immens. Das trägt viel bei.

Vermisst Du unter Deinen Heim-GPs Laguna Seca?

Ja und wie! Das war immer ein gutes Rennen in einer außergewöhnlichen Stadt mit tollen Einwohnern und toller Stimmung. Wahrscheinlich vermisst jeder Laguna ein bisschen.



Daten zur Strecke:
Pole Position: Rechts
Länge: 4,170km (Renndistanz: 27 Runden)
Breite: 16m
Längste Gerade: 872m
Rechtskurven: 6
Linkskurven: 10

Rundenrekord: Marc Marquez (2013): 1,39.044
Streckenrekord: Marc Marquez (2013): 1,37.958

In der MotoGP-Klasse hat sich auf dem Transfermarkt in der Sommerpause viel getan. Andrea Iannone geht 2015 ins Ducati-Werksteam, Cal Crutchlow wechselt zu LCR, Stefan Bradl wahrscheinlich zu Forward-Yamaha, Maverick Vinales und Aleix Espargaro bilden das Suzuki MotoGP-Team. Damit sind fast alle guten Plätze für die nächste Saison besetzt und die Piloten können sich wieder auf das hier und jetzt konzentrieren. Vor allem auf die Jagd nach Marc Marquez, der am Sachsenring seinen unglaublichen zehnten MotoGP-Sieg in Folge einfuhr. Dahinter kämpfen Dani Pedrosa und Valentino Rossi um Platz 2. Im letzten Jahr jedoch war auch in Indianapolis Marquez eine Übermacht. Jorge Lorenzo, der seinen Fans wieder ein neues Design á la Green Mamba versprochen hat, könnte den US-GP nutzen, um wieder auf Touren zu kommen. 

Die Rennen werden bei Sport 1 am Sonntagabend ab 16:45 gezeigt. Das MotoGP-Rennen startet um 20 Uhr. 



Text, Interview: Dominik Lack

Fotos: Forward Racing

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