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GP-Test Valencia: Folger “Bin von der Yamaha überrascht”

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Bei seinem ersten Auftritt in der MotoGP gab Rookie Jonas Folger am heutigen Testtag ein gutes Bild auf der Yamaha ab. Der Deutsche fuhr die schnellste Rundenzeit  aller GP-Einsteiger und belegte mit 1,5 Sekunden Rückstand zur Spitze gesamt Platz 16.

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“Der erste Tag war sehr aufregend für mich und ich war natürlich sehr nervös das erste Mal aufs Motorrad zu steigen. Das erste Mal auf der Geraden das Gas voll aufzuziehen und die Leistung zu merken, das war schon unglaublich,” schilderte der ehemalige Intact GP-Pilot seine ersten Eindrücke. “Es hat mich auch eine Zeit gekostet zu verstehen, wie man die Yamaha fährt, aber alles in allem lief es genauso wie wir es uns vorgestellt haben. Wir haben nichts überstürzt und haben am Ende eine gute Zeit fahren können.”

Anders als so mancher GP-Pilot kam Folger am ersten Testtag sturzfrei durch die Runden und konnte nicht nur teamintern Johann Zarco schlagen, sondern fuhr gleichzeitig die beste Rundenzeit als MotoGP-Einsteiger. “Ich geniesse das fahren und habe ein gutes Gefühl, obwohl das Bike so schnell ist. Trotzdessen das soviel Leistung dahinter steckt, lässt es sich angenehmer fahren als eine Moto2-Bike, mit dem Antrieb und dem Seamlessgetriebe. Es ist sehr stabil. Der Motor und die Schaltung sind sehr weich und es war überraschend wie es sich lässt. Die Leistung hat mich echt am meisten überrascht! Je mehr man raufschaltet um so mehr Leistung gibt es frei, das beeindruckt mich,” so Folger weiter. “Ich habe nicht so die Probleme wie in der Moto2! Man kann die Motorbremse super nutzen,” erklärte er erleichtert. 

Und auch wenn Jonas Folger mit seinem heutigen Ergebniss einen Top-Einstand bei seinem ersten GP-Auftritt lieferte, ist sich der Mühldorfer gleichzeitig durchaus bewusst, dass noch viel Arbeit vor ihm liegt. “Ich muss noch viel lernen und brauche auch Zeit mich an bestimmte Dinge zu gewöhnen. Besonders die Art und Weise zu bremsen und zu beschleunigen, muss ich noch mehr verstehen Wir haben gesehen, dass der Kurvenspeed da ist, aber ich muss meinen Speed Kurveneingangs noch verbessert. Die Front der Yamaha ist sehr stabil, es ist schwer die Front zu fühlen und das Limit für den Vorderreifen zu finden. Es ist einfacher ein Gefühl für den Hinterreifen aufzubauen.” 

Text: Doreen Müller

Foto: motogp.com

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